Erotik-Sponsoren

Es gibt so viele Posts auf diesem Blog und selbstverständich ist der Pimpern-und-poppen-Post (eine  “erotische Geschichte“) immer noch der mit Anstand beliebteste und das, wonach Leute suchen.

Es wäre doch langsam mal an der Zeit, dass dieser Blog von Geschäften wie Orion, Beathe Uhle, Amorelie und so etwas gesponsered wird?

Eure Sex Toys und so weiter könnt ihr behalten – ich bin eine anständige Katze, aber ich nehme gerne Geld, Drogen, Alkohol, Häuser, Wohnungen, Weltreisen und Bücher (aber keine Schrottbücher. Fragt mich lieber bevor ihr in die nächste Mainstream-Buchhandlung stürzt und mir Idiotenbücher kauft als Bezahlung. Es sei denn mein neues Haus hat einen Kamin).

Ich war vor Kurzem in Berlin im Supermarkt und vor mir in der Schlange stand eine Frau, die ein Orion-Schlüsselband um den Hals trug (daneben ist ein Orion-Geschäft und die Frau arbeitet anscheinend da). Da hätte ich eigentlich gleich mal Verhandlungen starten können an der Kasse, wieviel die von Orion herüberwachsen lassen für einen Blog wie meinen mit einer Millionen-Leserschaft und international bekannt, aber es ist mir leider nicht eingefallen 😥 Ich hätte ganz einfach nonchalant brüllen können: “EY, GIB MAL GELD. JA, DU DA VON ORION.“ Das hätte dann schon geklappt.

Ein Date mit Sebastian Kurz

Was ist nur mit Deutschen los (außer dass sie schrecklich sind)? Das ist ja nicht zum Aushalten 😥 Ich möchte zurück zu meinen Ösis 😥

Sebastian Kurz soll mich abholen kommen.

Sebastian hat bestimmt ein Cabrio und ich trage dann eine Sonnenbrille und ein weißes Tuch wie eine Hollywood-Diva und dann fahren wir irgendwo nach Österreich wo reiche Schnösel wie Sebastian Kurz hinfahren und sitzen in einem Reiche-Leute-Lokal (Ösis sagen immer Lokal) an einem See oder in den Bergen und Sebastian erzählt beim Essen über sich und ist etwas kurz angebunden und kämmt sich die gegelten Haare mit einem Kamm zurück und dann gehe ich kurz mal für kleine Katzen und Sebastian sagt: “I muss a“ und geht auf die Männertoilette und zieht mich nicht mit in eine Kabine. Sebastian holt ein Briefchen Koks aus seiner teuren Anzugshose (er trägt einen dunkeblauen Sommeranzug mit einem weißen Hemd ohne Krawatte) und seinen Siegelring am kleinen Finger der rechten Hand und beginnt zu ziehen und dann bietet er mir auch etwas an, aber ich verneine. Animiert von seinem Koks geht er raus und beginnt laut zu schreien. So laut, dass sich eine Lawine losritt (oder wie das heißt) und dann scheien alle Menschen und ich bin wieder in Österreich. Das ist wahre Romantik.

Sebastian, wann kommst du mich abholen?

Schwuz

Ein paar Leute suchen nach “Schwuz“ und weil ich anscheinend einen Post mit “schwuz“ getaggt habe, aber eigentlich “schwul“ schreiben wollte (das muss mal erst mal hinbekommen auf der Tastatur so weit auszurutschen, dass man von auf l auf z kommt. Das ist schon beinahe bemerkenswert), landen sie hier.

Ich habe von dem Vorfall im Schwuz nichts mitbekommen, aber jetzt auch mal darüber gelesen und ich muss sagen:

Auch wenn es nicht um Rassismus gehen sollte, wäre das nur mal wieder ein weiteres Beispiel für Berliner “Türpolitik“. Singende Frauen? Undenkbar. Wo kämen wir denn hin, dass man vor oder in Berliner Clubs auch nur ansatzweise ausgelassen sein könnte? Angepisst lautet das Party-Motto in Berlin. In Südfrankreich oder Spanien tanzen die Leute ohne Alkohol abends auf der Straße. In Berlin bleiben die Munwinkel in einer Konstante und die Arme möglicht verschränkt. Man könnte ja aussehen als ob man sich amüsiert. Welch schreckliche Vorstellung. Ich habe bisher nur Ärger bekommen, weil ich der “druffste“ Clubbesucher war oder sogar mal eine Moralpredigt vom Türsteher. Da bleibe ich lieber gleich zuhause und nehme mein MDMA allein und verzichte auf die lanweiligen Clubs, die etwas von überteuerter 50er Jahre Tanzschule haben. Zumindest ist die Musik in meinem Zimmer beser als der Vollpfosten-Kommerz-Techno. Wer eine gute Party in Berlin besuchen möchte, kann ja eine Zeitreise in die 90er machen (oder von vor 2010). Da komme ich dann auch gerne, aber ich als druffster Druffi brauche Schnuller und so was wie die Leute früher.

Gender Trouble

Ein Mann sagt: “Entschuldigung, junger Mann. Entschuldigung. Junger Mann.“

Ich drehe mich um, weil ich denke, dass er mich vielleicht damit meinen könnte, aber er läuft einem jungen Mann hinterher. Ich weiß nicht genau, warum ich dachte, dass er mich damit meinen könnte? Schlafmangel, Saufgelage, allgemeine Verwirrtheit oder etwas anderes?

Desweiteren ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich öffentliche Toiletten benutze, meist in Richtung Männertoilette hinsteuere. Ich werde dann aber meist von Klo-frauen und Männern manchmal freundlich, manchmal unfreundlich oder von oder anderen Frauen oder Männern darauf hingewiesen oder ein Pissoir ist der Indikator für die Männertoilette.

Hengameh und andere Tumblrqueerqueers – bin ich eine von euch? Oder bn ich ein Mann? Alles spricht dafür.

Werde ich vom Klopersonal und den cis-peoples wegen meiner Queerness oppressed? Auch dafür spricht alles. Sie accepten nicht mein true self.

Ich muss mir wohl erst mal neue Pronomen einfallen lassen, mir ein Septum-Piercing machen lassen und Haarfarbe für meine neue bunte Queerfriseur kaufen und meine neue Manliness embracen und mein man space reclaimen, aber ich habe selbstverständlich kein male privilige. Genauso wenig wie der genderqueere, nicht-heterosexuelle, nicht-Cis-Mann Sänger von PWR BTTM.

 

Ergänzung

Selbstverständlich, als mich der Münchner zum Brunch (seufz) einlud in seiner Wohnung mit seinen Freunden, deckten die Frauen den Tisch und als die Gesellschaft fertig “gebruncht“ hatte, räumten die zwei Frauen den Tisch ab, während die drei Männer sitzen blieben und sich unterhielten oder auf das Display ihres Handys starrten. Ich, als dritte Frau im Bunde, räumte aus Höflichkeit den Tisch mit ab, aber ärgerte mich darüber, dass die drei Herren keine Anstalten machten auch nur etwas wegzuräumen. Sie räumten ja nicht mal hinter sich ab. Das wäre ja das Mindeste. Wären das meine Freunde, hätten die aber etwas zu hören bekommen.

Zweite Klasse Bürger

Wer hätte das gedacht (Achtung, Sarkasmus): Kaum über die Grenze von Österreich nach Deutschland und schon komme ich wieder in den “Genuss“ von Dauer-Belästigung und Sexismus.

München

Ich soll von einem Typen das Zimmer zur Zwischenmiete übernehmen. Der Typ ist 31 und direkt aus den 50ern angereist und sagt (während wir in einem Biergarten sitzen – ich bin das erste Mal überhaupt in einem Biergarten als Nicht-Bayer):

“Frauen sind ja schon einmal im Monat zickig hihi. PMS hihi.“

Erste Spannung.

Ich sage: “In allen Ländern der Welt begehen laut Kriminalstatistiken über 70% der Männer die meisten Straftaten und das ganz ohne PMS. Da kann man “bisschen zickig sein“ doch akzeptieren.“

Er sieht mich erstaunt an und sagt: “Ja, Männer sind echt schlimm hihi.“

(Ich erwähne nicht, dass man sich bei den Straftaten begangen von Frauen auch noch fragen muss, wie viele von den Täterinnen Transfrauen sind und als “gesellschaftliche Männer“ einen Großteil ihres Lebens verbracht haben und somit eine männliche Sozialiserung hatten).

Später. (Nach anderem Small-Talk).

Er sagt, dass er viele Frauen kennt, die keine anderen Frauen mögen, weil die so zickig wären und sie hätten lieber männliche Freunde.

Ich sage, dass es auch viele nette Frauen gibt und es mit Männern oft Schwierigkeiten gibt wegen so etwas wie “friendzone“ etc. Er ist nicht ganz überzeugt.

Später.

Er sagt, dass er Fußball hasst und dass es erstaunlich ist, dass ich mich so gut mit Fußball auskenne als Frau.

Später.

Ich trinke eine Maß Bier (das ist mal eine vernünfte Menge Bier). Er trinkt seine vor mir aus und nimmt sich mein Glas – in dem auch nicht mehr so viel drin ist – und kippt sich davon etwas in sein Glas und sagt: “Ich helfe dir mal damit.“ Ich bin ein bisschen sauer darüber, weil das ja meine erste Maß Bier als Nicht-Bayer gewesen wäre (ein historischer Moment sozusagen), die ich trinke, aber er hat es ruiniert. (Er is selbst Nicht-Bayer und nach München vor ein paar Jahren gezogen.)

Er sagt aus dem Nichts heraus, dass er denkt, dass das klassische Rollenmodell seiner Meinung nach am besten sind und das hätte auch eine Freundin von ihm gesagt. Ich werde sauer und sage: “Du meinst, die Frau ist zuhause mit dem Kind oder den Kindern und der Mann sieht sein Kind am Samstag für zehn Minuten?“ Er sieht mich wieder erstaunt an. Er sagt: “Nein, ich würde mich um mein Kind kümmern wollen. Ich meine, nicht um andere, aber um mein eigenes schon.“ Ich konkludiere (gedanklich): Eine alleinerziehende Frau wäre nichts für ihn. Das spricht nicht für ihn. Er faselt wieder irgendetwas von Rollenmodell und versucht sich herauszureden. Er sagt, dass Väter in Elternzeit unglücklich wären. “Ja, aber nur, weil sexistische Arbeitskollegen oder Nachbarn über den Mann lästern und sagen, dass er kein Mann wäre.“ Da sagt er wieder irgendetwas über Rollenbilder und dass eine Freundin zu ihm gesagt hätte, dass es das beste wäre. “Mädchen mögen pink und Jungs mögen blau,“ sage ich sauer. “Nein,“ sagt er und faselt wieder dummes Zeug.

Ich soll bei ihm zwei Nächte übernachten (im Zimmer seines Mitbewohners, der verreist ist), damit er mich besser kennenlernen kann, bevor er in den Urlaub fährt (und ich sein Zimmer übernehme). Ich soll ihm natürlich auch eine Kaution dalassen und dann eben zusätzlich das. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, aber wenn er darauf besteht.

Wir haben eine Meinungsverschiedenheit (nicht über Feminismus). Er lobt mich hinterher, dass ich so “sachlich argumentieren“ könnte für eine Frau und nicht so eine Drama-Queen wie andere Frauen wäre.

Ich lerne seine Freunde kennen.

Er und seine Freundinnen nennen sich gegenseitig “Schatzi“ und “Schnucki“ und reden so affektiert. Das ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Er erzählt, dass seine Ex-Freundin immer so eifersüchtig war und vor allem auf eine. Die ist dann auch nur “ein bisschen“ zickig und eingebildet und auch Schatzi und Süße und was weiß ich und er redet mit ihr in peinlicher Babysprache und ich kann die Ex gar nicht verstehen (Sarkasmus). Ich verstehe aber, warum seine Freundinnen Schwierigkeiten mit zickigen Frauen haben: Man lernt ja als eher nicht so zickige Frau, dass man zickige Frauen meiden sollte. Wenn man aber selbst zickig und anstrengend ist, zieht man andere Zicken ja an, weil man Gemeinsamkeiten mit ihnen hat (oder eine Zicke hat eine liebe, unterwürfige Freundin, die sie herumkommandieren kann) und zwei Zicken streiten sich eben auch mal.

Ich war zwei Tage bei dem Typen.

Ich war so sauer, dass mir bei einem Spaziergang vor Wut die Tränen kamen. Ich sollte kostenlos bei ihm übernachten und dann für das Zimmer bezahlen. Ich habe ihm aber Geld für die Übernachtungen gegeben und gesagt, dass ich das Zimmer nicht nehme wegen seines Frauenbildes und bin gegangen. Das war vermutlich das feministischste, was ich jemals getan habe. Ich habe aber vor Wut fast angefangen zu weinen, als ich ihm gesagt habe, warum ich das Zimmer nicht nehme, aber nur fast. Geweint habe ich vor Wut auf der Straße und dann wurde ich sauer auf die weibliche Sozialisation und dachte, dass mir das peinlich ist, wenn mich Leute auf der Straße fragen, warum ich weine und ich muss ihnen dann sagen wegen Sexismus und der weiblichen Sozilisation. Deshalb habe ich meine Sonnenbrille aufgesetzt, noch ein bisschen geweint und dann gedacht, dass ich es mal mit männlicher Wut versuche und habe gegen eine Wand an der Rolltreppe zur U-Bahn getreten und nicht mehr geweint.

So eine unterbelichtete Trulla und Möchtegern-Feministin wie Margarete Stokowski hätte wahrscheinlich der Mutter des Typen die Schuld dafür gegeben, dass er so denkt. Leider ist der Typ aber kein Moslem und zumindest bedeutet das bei Stokowskis “Feminismus“, dass man ihn miminal kritisieren darf.

Am Münchner Hautbahnhof kam mir ein Mann entgegen. Er war über 60 und sah deutsch/europäisch aus. Er hat laut “Gepäck“ geschrien. Ich weiß nicht, ob er eine ältere Frau hinter mir oder mich gemeint hat, aber dann hat er laut “Fotze. Hure.“ gerufen. Dass ist schon sicher ein paar Monate her, dass mir eines der Wörter ein Mann einfach so hintergerufen hat. Da hat man die Gentleman-Ösi-Männer in Wien und so wird man in Deutschland begrüßt. Als hätte ich es nicht gewusst. Es war dennoch ein “Kulturschock“ von einem Land mit Kultur in die Idioten-Republik Deutschland zu kommen, wo Sexismus an der Tagesordnung liegt.

Am Bahnhof wurde es aber noch gemütlicher nach der so netten Begrüßung. Ich kaufte mir etwas zu essen und wurde von Tauben ein bisschen “bedrängt“. Das war wohl so eine Einstimmung auf die Nacht, die ich am Bahnhof verbrachte.

Ich setzte mich später nachts in die Wartehalle. Ich war sehr müde und wollte versuchen zu schlafen. Ein Mann starrte mich die ganze Zeit an. Draußen vor der Wartehalle standen auf einmal ein Mann und eine Frau. Der Mann schien die Frau zu bedrängen. Ich sagte zu dem Mann, der mich anstarrte und einem anderen Mann, dass sie der Frau helfen sollen. Der Mann, der mich anstarrte, reagierte erst gar nicht. Der andere Mann stand auf, war aber unsicher darüber, was er machen sollte. “Was sind das hier für Leute,“ schimpfte ich und ging zur Frau, die belästigt wurde. Ich winkte ein paar Bauarbeiter heran (die nachts arbeiteten), die auch sofort kamen und helfen wollten, aber dann stellte sich heraus, dass das bei dem Mann und der Frau wohl eher so etwas wie eine Art Vorspiel war und die Frau bedankte sich sogar noch bei mir, dass ich ihr helfen wollte. Der Mann war Afrikaner und sie war auch ein bisschen dunkler und die beiden sahen aus wie aus dem “Drogenmillieu“. Ich habe den Afrikaner dann tagsüber noch mal gesehen und er schien eigentlich ganz nett und das war wirklich so eine Art Flirten.

Da ich die Leute in der Wartehalle ein bisschen beleidigt hatte, setzte ich mich auf eine Bank zu einer Frau. Die Frau war um die 50 und schlief. Sie hatte einen Rollkoffer. Darauf hatte sie eine Tasche gelegt und ihren Kopf darauf abgestützt. Sie trug ein weißes, knielanges Kleid. Kurze Zeit später kam ein Typ an uns vorbei. Er sah wie aus einem “muslimisch geprägtem“ Land aus. Er kam auffällig nah an uns vorbei, drehte sich, atmete tief ein und ging zu der Frau, die noch immer schlief und hob ihren Rock hoch. Die Frau trug einen weißen Slip und schlief immer noch wie ein Stein. Ich war so müde und völlig sprachlos. Der Mann ging weiter und drehte sich dann zu mir um, grinste und hob den Zeigefinger wie zum Gruß. Ich war so erstaunt darüber, dass ich gar nicht daran dachte, Bahnhofs-Security oder Polizei zu suchen. Ich ärgerte mich darüber, aber schlief ein. Ich wachte auf und zwei Männer saßen neben uns und schliefen. Sie waren “südländisch“ aka keine Spanier, Italiener oder Portugiesen und mal wieder aus einem “muslimisch geprägten“ Land. Mir fiel auf, dass sie kein Gepäck hatten und das kam mir sofort komisch vor und ich stand auf und ging zur anderen Seite des Bahnhofs und schlief auf einer Bank ein. Ich wachte nach kurzer Zeit auf und sah, dass einer der Männer mir gefolgt war und sich wieder neben mich gesetzt hatte, obwohl auf den meisten Bänken niemand saß und es für ihn keinen Grund gab mir über den halben Bahnhof zu folgen gab – keinen Grund, außer dass er ein Perversling war. Das war kein schönes Gefühl, weil es gut möglich war, dass er es dem Mann gleichgetan hatte, der zuvor den Rock der Frau hochgehoben hatte. Ich sprang auf und der Mann folgte mir und ich rannte weg und beschimpfte ihn. Ich habe mich danach für den Rest der Nacht zu Starbucks reingesetzt, der 23 Stunden aufhat. Da wurde ich dann mal nicht belästigt. Als ich vor die Tür ging, um mir ein bisschen die Beine zu vertreten, war ich natürlich auch gleich im Rotlicht-“Geschehen“ und wurde permanent angemacht und dachte mir, dann lieber Starbucks.

Da fallen mir mal wieder diese ganzen dummen Idioten und Idiotinnen, die sagen, dass man keinen Feminismus braucht. Dass Frauen gleichgestellt sind. Es gibt keinen Sexismus. Frauen lügen, wenn es um sexuelle Belästigung geht etc. Der Müncher und mein Aufenthalt am Münchner Hautbahnhof ist ja etwas ganz Normales. Ein Mann muss sich sicher auch solche Sprüche über Männern dauern anhören und wird sicher auch mehrmals belästigt, wenn er es wagt sich nachts an einem Bahnhof einer Großstadt aufzuhalten. Das passiert sicher nicht nur Frauen. (Sarkasmus)

Ich vermisse Wien jetzt schon. Eines muss man aber Deutschland lassen: Die ganzen sexistischen Deutschen beeinflussen auch die Einwanderer, die nach Deutschland kommen. In kaum einem anderen europäischen Land (bis auf Frankreich und Schweden) wird man so “nett“ von “freundlichen“ Zuwanderern aus muslimisch geprägten Ländern “wahrgenommen“. Kein Wunder, dass sie in Deutschland das richtige Land für sich gefunden haben, wenn man liest, was der deutschdeutsche Anwalt und Ekelpaket Johann Schwenn, Anwalt von diesem Kachelmann labert, oder die peinliche “Nein heißt Nein“-Debatte, wo sich dieser hässliche, fette Richter Sorgen um “die armen Männer“ macht oder diese eklige Tussi von der Welt für Akademiker Die Zeit Sabine Rückert oder wie die Biaatsch heißt, die wie Hexe Hogatha aussieht oder wenn “Feministnnen“ Täter beschützen, weil der muslimische Mann neuerdings unantastbar ist (wenn es doch auch nur Frauen wären, aber das darf nicht sein und so bleiben wir Bürger zweiter Klasse).

Es reicht.

Pizza

Man merkt, dass die größte Ausländergruppe in Österreich Jugos sind: Ich als weibliche Katze werde nicht ständig von ekligen Typen angemacht wie in etwa Berlin oder anderen deutschen Städten. Man muss sich dafür in Deutschland nicht mal “aufbrezeln“, Haut zeigen oder wie ein Victoria Secret Model aussehen: so aussehen als hätte man eine Vagina reicht völlig aus, um rund um die Uhr belästigt zu werden.

Ich musste das erst mal verarbeiten. Ich hätte fast geweint, weil ich mich plötzlich wie ein Mensch fühlte und nicht wie eine Frau, die von besagten ekligen Typen angemacht wird.

In Berlin gibt es drei Gruppen, die meine weiblichen Bekannten und mich anmachen oder ansprechen

  • Männer, die aussehen wie aus islamisch geprägten Ländern
  • Afrikanische Männer
  • besoffene, deutsche Männer, deutsche Prolls oder deutsche Gestörte, die auf Drogen sein könnten oder eben gestört, unfreundliche Deutsche, die irgendetwas “kommentieren“ oder “fragen“ oder sich einem absichtlich in den Weg stellen und dumm gucken

 

In Wien wird man zwar auch angemacht, aber selten (zumindest ich) und interessanterweise sind es genau, die drei gleichen Gruppen. Auch die dritte Gruppe gibt es in Wien, nämlich die Exil-Deutschen oder Touristen. Aber die Anmachen sind bei Weitem nicht so häufig wie in Deutschland und vor allem auch nicht so aufdringlich. Wenn mir jemand ein “Kompliment“ im Vorbeigehen zuwirft, ist das für mich nicht so dramatisch. Es ist aber in Wien nicht so, dass jemand kommt und mich volllabert und nicht weggehen möchte und ähnliches.

Die “Feministin“ Anne Wizorek hat im Übrigen mal in einem Interwiew mit Alice Schwarzer gesagt, nachdem Schwarzer über Anmachen und “Catcallen“ in Berlin sprach, dass sie und ihre Freundinnen in Berlin nie angemacht werden und dass überhaupt nicht stimmt. Fick dich, Anne Wizorek. Wenn ich in Mitte oder am Prenzlauer Berg in einer schicken Altbauwohnung mit Stuck wohnen würde, aus der ich alte Omas und Opas herausgentrifiziert hätte und mit dem Taxi zum Brunch fahren würde wie all ihr dummen Streberidioten, würde ich das vielleicht auch so sagen. So eine “Feministin“ ist genauso dumm wie Anti-Feministinnen, die sagen, dass sie gegen Feminismus sind, weil sie denken, dass sie 100%ig emanzipiert sind.

Ich weiß jetzt in Wien, wie es ist ein Mann zu sein, dem dumme Idioten nicht ständig etwas nachsagen, pfeifen, stehenbleiben, den Weg versperren, dumme Fragen stellen, aggressiv auftreten, auch mal zupacken etc. Es ist ziemlich entspannt so als Mensch bzw. Mann. Die einzigen aufdringlichen Menschen, die mich ansprechen oder verfolgen, sind Menschen, die Spenden sammeln wollen oder einem etwas verkaufen möchten in der Wiener Innenstadt. Die erinnern mich immer an Deutschland.

Ich werde aber dann doch auch ab und zu mal daran erinnert, dass ich eine Frau bin:

U-Bahn. Wir wollen aussteigen. Ein Mann stellt sich ein bisschen hinter mich. Ist der faul, denke ich und ärgere mich ein bisschen. Ich denke, dass der Mann möchte, dass ich auf den Aufgeh-Knopf der Tür drücke und nicht er, weil er ja so faul ist. Ich drücke und ärgere mich über Männer. Dann fällt mir aber auf, dass man bei den Ösi-Türen schon ein paar Sekunden vorher drücken kann und sie gehen dann automatisch auf. Der Mann hat schon gedrückt und lässt mich vor. Ahhhh. Er ist gar nicht faul. Er ist ein “Kavalier der alten Schule“. Im Supermarkt hat mich ein Mann auch so Platz für mich gemacht, damit ich durch einen Gang komme und es ist mir jetzt schon öfter aufgefallen, dass Männer mich immer zuerst in U-Bahn etc. einsteigen lassen. Das muss zwar nicht sein und aus feministischer Sicht ist das wahrscheinlich nicht so gut, aber wenn die Höflichkeit der Männer ist, was mich daran erinnert, dass ich eine Frau bin, dann kann ich mich damit gut arrangieren und verzichte auf die “deutsche Erfahrung“.

Sozusagen sexuell belästigt wurde ich dann aber auch doch. Meine Ösi-Freundin, die ein schwarzes Beret trägt und wie Stefanie Sargnagel redet (aber ca. 20 Jahre älter ist) und ich haben uns mit einem Typen in einem Imbiss morgens um 5 unterhalten. Ein Ösi um die 50. Der Ösi griff mir an den Hintern. Ich war aber so betrunken (#classylady), dass es mir gar nicht so aufgefallen ist. Es haben sich nur Jugo-Männer, die an einem Tisch saßen, darüber aufgeregt, dass ich das anscheinend so locker sehe und mir ein bisschen so etwas wie eine pädagogische Erziehung zufließen lassen wollen, dass ich mich verteidigen muss. Dann habe ich, besoffen, darüber nachgedacht, und dem Ösi-Mann gesagt, dass er das nicht machen soll. Da haben die Jugo-zufrieden geguckt. Der Ösi-Mann hat meiner Ösi-Freundin und mir eine Pizza gekauft. Ich wollte nicht essen und habe gesagt, dass er mir an den Hintern gegriffen hat und die Arme verschränkt. Die Jugo-Männer haben zufrieden geguckt und genickt. Dann hat aber meine Ösi-Freundin mit den Schultern gezuckt und gesagt: “Ist doch egal. Iss die Pizza. Die ist umsonst,“ (oder so ähnlich. Was Ösis eben so sagen). Und dann habe ich ein Stück gegessen 😥 und die Jugo-Männer waren schockiert 😥 Ich habe mich sozusagen für Pizza prostituiert.

Ab sofort kaufe ich nur noch meine eigene Pizza und brauche vielleicht ein paar  Jugo-Freunde (und trinke vielleicht ein bisschen weniger. Da denkt es sich leichter).

 

Wien annektiert

Liebe Freunde,

ich habe Wien erfolgreich annektiert.

Erst einmal war ich aber im Café Central. Ich war auf der Wikipedia-Seite und es ist schon merkwürdig, dass die das nicht geupdated haben, dass Streunendekatze da war? Trotzki, Tito, Hitler, Freud, Lenin waren da – ja und was ist mit mir? Ich wollte eigentlich einen Kaffee trinken, aber der kostet da fünf Euro. Das war mir zu teuer. Deshalb war ich nur zum Pinkeln da. Das müsst ihr ja nicht unbedingt erwähnen, wenn ihr den Wikipedia-Eintrag editiert. Vielleicht wollen die vom dem Café das aber auch nicht. Das Café ist ja schon ziemlich beliebt und wenn dann bei Wikipedia noch steht, dass ich auch da war, kommen ja noch mehr Leute.

Zwei Ösi-Homies und ich wollten am Abend in eine Bar, zwei weitere wollten lieber kiffen und rgendein weißes Pulver vor einem Beisl am Tisch ziehen. Ich nannte die Ösis immer Ösis und sie beschwerten sich ein bisschen darüber. Ich sagte daraufhin: “Ja ja, Ösi, ist gut, Ösi.“ Irgendwann hatten sie sich damit arrangiert. Die zwei ausgehfreudigen Ösis und ich zogen los und die Bar war “zufällig“ eine Schwulenbar, in die der “heterosexuelle“ Ösi-Homie wollte. Ich freundete mich da mit einem Paar aus England an und dann wollten der eine Ösi-Homie und ich weiterziehen, aber der “heterosexuelle“ Ösi-Homie wollte lieber bleiben und sich mit einem Mann “unterhalten“. Auf dem Weg in eine andere Bar, lernten wir noch Johanna kennen, die sagte, dass sie in eine Bar geht, weil sie heute Nacht nicht nach Hause kann und sie möchte keine Fragen gestellt bekommen. “Das ist gut,“ sagte ich. “Leute, die zu viele Fragen stellen, sind anstrengend.“ Johanna stellte sich als echte Herzensbrecherin heraus, denn in der Bar versammelten sich gleich mehrere Männer um sie und versuchten mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ein Mann zum Beispiel, der eine Sonnenbrille in der Bar trug oder ein Mann, der, glaube ich, nicht ganz knusper ist, weil er immer so ein bisschen ausgetickt ist, aber lachend. Er hat immer so komische Lachanfälle bekommen und komisch geguckt. Fröhliche Menschen sind etwas Schönes. Mein Ösi-Homie schien auch interessiert und noch ein paar weitere, aber ich war schon zu besoffen, um dem Ringelrein von Johannas Verehreren zu folgen. Ein Ösi stand etwas weiter von uns weg und beobachete uns skeptisch-amüsiert. Er sah immer zu uns herüber, während er seine Zigaretten drehte, rauchte oder Bier trank. Er sah eigentlich ganz schnuckelig aus, dachte ich. Johanna hatte gleich ein Dutzend Verehrer abgestaubt – da könnte ich mir ja einen schnappen. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns. Ich weiß nicht mehr über was. Der Ösi erzählte irgendetwas Ösi-mäßiges und ich betrank mich weiter. Irgendwann fragte der Ösi mit was “für Leuten ich abhänge“ und nannte sie “50+“. Ich drehte mich zu meinen Ösis und sagte, dass einer aber eher wie Ende 30 aussieht und Jüngere nur langweiliges Zeug erzählen. Da nickte der Ösi. Ich sah wieder zu meinen Ösis und sah, dass mein Lieblings-Ösi einsam in der Ecke saß – der, der immer so komisch lachte, schien das Rennen um Johanna gewonnen zu haben. Ich wollte meinem Ösi ein bisschen helfen und stupste ihn an und sagte, dass er nicht so schüchtern sein soll und mit Johanna reden soll, aber das nützte leider auch nicht viel und Johanna verschwand in die Nacht. Mein Ösi ging nach Hause und der Ösi in meinem Alter und ich gingen in einen Park. Der Ösi sagte, dass er in Kärnten aufgewachsen ist und sagte mir, dass der Baum unter dem wir lagen, irgendetwas mit F heißt, aber ich denke nicht, Fichte. Vielleicht sagte er aber auch Fichte und ich war zu betrunken. Ich sagte, dass ich einen Freund habe, der auch naturverbunden ist, seit er im Knast zu viele Drogen genommen hat und denkt, dass er mit Bäumen reden kann. Der Ösi fragte, was ich Wien mache. Ich sagte, dass ich Wien annektieren möchte. Da lachte der Ösi und fragte, was sich ändern würde in Wien, wenn ich an der Macht wäre und ich sagte, dass es so ähnlich bleiben könnte, aber das ich auf der Fahne drauf sein möchte und Gebieterin genannt werden möchte. Da lachte der Ösi wieder und dann wurde ich vereidigt, weil der Ösi mich küsste. Ich denke, das machen die Ösis so. Wenn jemand kommt und sagt, dass er sie annektieren möchte und man daraufhin geküsst wird, kann das ja nichts anderes bedeuten. Ich war erst etwas erstaunt darüber und der Ösi sagte, dass das aber besser geht und ich mich nicht so wegdrehen soll und dann legte der Ösi richtig los und es war schon ganz gut, aber auch ein bisschen eine Zahnreinigung und Mandelmassage, aber was tut man nicht alles, um seinem Volk entgegenzukommen. Ich möchte die Ösis unter meiner Frauschaft ja nicht zu sehr verwirren. Ich wollte eigentlich nur Wien annektieren, aber weil die Ösis mir einem aus Kärtnen für die Vereidigung geschickt haben, denke ich, dass sie möchten, dass ich ganz Österreich annektiere. Ja, warum eigentlich nicht? Keine Sorge, Ösis. Ihr gehört jetzt nicht zu Deutschland (pfui). Denkt ihr so jemand Supercooles wie ich ist ein Piefke? Ah geh, bitte. Ihr gehört jetzt zu meinem Katzenreich. Benehmt euch und macht eure Gebieterin stolz. Ich hätte auch gerne ein paar Statuen von mir in Wien. Danke.

POC

Liebe POC, liebe Leser*innen, ich bin so aufgebracht!!!!!!!!!!132412wq123ewesadfewd Was sich heute zugetragen hat, lässt mich sprachlos zurück.

Ich war heute unterwegs und dachte über so dies, das nach wie man das so macht als Intelelktäler und es war eigentlich ein ganz normaler Tag, DOCH dann sah ich das!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!2456712112121212

Blonde

(Foto: privat)

Jawohl, ICH wurde Zeuge von Cultural Appropriation.

ICH WAR SO SAUER. ICH SCHÄUMTE VOR WUT. WAS FÄLLT DIESEN VOLKSVERRÄTERN EIN? HABEN DIE KEIN TUMBLR??????

Ich rannte auf diese afro-afrikanischen POC zu und schmiss den Tisch um und zerriss die Plakate. “Was machen Sie denn da?“, riefen sie erschrocken. “OH, IHR SPRECHT DEUTSCH? FEIN.“, sagte ich lobend. “WAS ICH HIER MACHE? ICH RETTE EUCH.“ schrie ich. “Ihr könnt diesem weißen Kind keine Zöpfe machen.“- “Aber… aber wir wollten uns hier nur ein bisschen Geld verdienen.“, sagten die afrikanischen POC. “NEIN, IHR HABT KEINE AHNUNG. IHR MÜSST VON MIR AUFGEKLÄRT WERDEN, WAS GUT FÜR EUCH IST, WEIL IHR ES SELBST NICHT WISST. IHR POC SEID EBEN NICHT SO GEBILDET WIE ICH. ICH BIN AN DER UNI UND IHR NUR AUF DER HAUPTSCHULE. IHR BRAUCHT MICH. MICH.“ – “Denken Sie nicht, dass wir das selbst entscheiden können?“ – “Nein.“, rief ich. “Ich habe auf einem Social Justice Warrior Tumblr gelesen, dass ihr African American People of Color unsere Hilfe braucht.“ – “Wir sind nicht African American?“ – “Doch. Nicht mal das wisst ihr armen Verwirrten.“ – “Hören Sie bitte auf hier Whiteplaining zu betreiben. Sie denken, dass sie ein White Saviour sind, aber Sie sind so peinlich.“, sagte das Kind auf einmal zu mir und ich schrie: “Ich sehe mich eigentlich als POC. Und jetzt halt die Klappe, Mistkind, WEISSBROT!!!!!!!!!!“ Ich wollte das Kind schnappen und ihm mal eine ordentliche Ohrfeige verpassen, auch wenn ich gegen Gewalt bin, aber diese afrikanischen POC Apologists stellten sich vor das KIND!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“&%&/%QWQR SCHÜTZEND!!!!!!!!!!!“§$5

Leider zeigten sie sich wenig verständnisvoll, aber ich bin es gewöhnt, dass die Leute in vielerlei Hinsicht ignorant sind im Gegensatz zu mir!!!!!!!!!“§$5tw Die sind einfach mal gar nicht woke!!!!!!!!!!!!232345678sdfg Es wurde Anzeige gegen mich wegen Vandalismus erstattet. Vandalismus!!!!!!1wasfdg Ich kläre die Menschheit doch nur auf und das ist der Dank dafür?

Auf einmal kam eine Frau auf mich zugerannt. Sie war wie ich jemand, der alternative People Nicht-Mainstream Style trägt mit voll schönen bunten Haaren und Septum-Piercing und queer fäschn so. Sie sagte: “DU WEISST ABER SCHON VON WEM DIE JEANS ERFUNDEN WURDE, DU SCHEISS-ARIER*IN?“ Sie fing an zu schreien und dann zu weinen und riss an meiner Jeans. “ENTSCHULDIGE MAL DU MÖCHTEGERN-SOCIAL-JUSTICE-WARRIOR*IN. ICH BIN DER/DIE EINZIG WAHRE.“, erwiderte ich. Sie schrie nur: “ARIER*INNEN DÜRFEN KEINE JEANS TRAGEN.“ Ich entfernte mich von dieser Verrückten. “Du bist voll die Verrückte.“, sagte ich. “Ich bin zwar äußerlich weiß, aber innerlich Wahl-POC!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“, sagte ich. “DU HAST MICH MISGENDERED.“, schrie die Verrückte.“UND DU SAGST IMMER STERNCHEN. MEINST DU DAMIT DEN DAVIDSSTERN?“ – “DU HAST DOCH AUCH STERNCHEN GESAGT. BIST DU JÜD*IN?“ – “HÖR AUF HIER ZU DERAILEN.“ – “ICH DERAILE NICHT. ICH RECLAIME NUR MEIN SPACE.“ Das war mir alles irgendwie zu blöd und ich beschloss zu McDonald’s zu gehen, wo ich mir ein schmackhaftes Mittagessen schmecken ließ, damit ich mich gestärkt wieder guten Taten für die POC zuwenden konnte!!!!!!!!!“10 Ich gab dem POC-McDonald’s-Mitarbeiter zwei Cent Trinkgeld und ging frohen Mutes nach Hause. Leider sah ich in der U-Bahn einen Mann mit Rastas!!!!!!!!!!!!“232123 Er war eingeschlafen, sicher müde geworden von der White Supremacy, und ich nahm eine Schere und schnitt ihm die Haare ab hihi. Er erwachte und schrie: “WAS hast du da gemacht, du Arschloch?“ Ich war verwirrt. “Ist Arschloch genderneutral?“, fragte ich. “Warum hast du das gemacht?“, schrie er. “WEIL du weiß bist.“, schrie ich. “Mein Vater kommt aus Jamaika.“, schrie er. “ARSCHLOCH.“ Es war meine Haltestelle und ich stieg aus und ging nach Hause. Ich wollte mir gerne eine Falafel kaufen, aber ich als Wahl-POC darf das leider nicht essen. Deshalb aß ich Hirse mit Klöpsen. Ich kombinierte etwas deutschländisches mit meiner Wahlheimat.

Ich würde ja gerne noch weiter mit euch plaudern, aber ich, Hüter von Recht und Ordnung, habe einen “Tweef“ gesehen und muss einschreiten. Ich bin es der Menscheit und den POC schuldig. Später gehe ich noch zu einer mega wichtigen Demonstration. Es ist ein unglaubliches Unrecht, dass den Frauen in der westlichen Welt widerfährt und dagegen muss ich demonstrieren!!!!!!!!!!!!!!!!§“$WT% Ich bin es den Frauen schuldig. JA!!!!!!!!!!QAs Es ist eines der wichtigsten Themen des Feminisemus, wenn nicht DAS Thema. JA!!!!!!!!!!!!QWASDFv Frauen dürfen ENDLICH die ERLAUBNIS haben dürfen Brüste bei Facebook und Instagräm zeigen zu dürfen. NACKT!!!!!!!!!!!!!!“!11212 In der Werbung und so ist es doch auch erlaubt. Kommt doch auch zur Demo. DA kann man sich prima nackte Weiber angucken. Wenn ihr nicht kommt, hasst ihr Frauen und POC!!!!!!!!!!!!!Wjhgfdhjk Tschüssi, euer Top Nummer 1 Tschörmän Social Justice Warriorfrom Tschörmänni.