#KölnHbf Nafri

Ich habe mir eine Dokumentation über die Übergriffe am Kölner Hbf von Silvester 2015/16 angesehen. “Der Silvester Schock“. Es sieht aus wie in einem Science Fiction-Film. Hunderte von aggressiven Männern gegen ein paar Polizisten, eine Frau schreit mehrmals “Du sollst mich nicht anfassen.“, eine Mutter erzählt wie sich ihre Tochter gefühlt hat etc. und jetzt diese Diskussion über “Nafris“ und wieder einmal geht es nur um die armen, armen Männer und nicht um die Frauen. Der Schutz der Frauen ist nicht so wichtig. Manche steigern sich so in ihren realitätsfernen “Anti-Rassismus“, dass sie anti-Frau sind. Die Bedürfnisse von aggressiven Männern sind scheinbar wichtiger als die Sicherheit von Mädchen und Frauen, aber das ist ja nichts Neues.

“Linke“ schweigen, wenn es um den Schutz von Frauen geht und AfD-Menschen und weitere Rechte spielen sich mittlerweile als die großen Retter der Frau auf. Verkehrte Welt.

Für mich sind das alles “Pseudolinke“, die nicht kritisch denken können. Sie sind nicht links aus Überzeugung. Sie sind egozentrische Heuchler ohne Moral und links, weil sich das so gehört und man dann einer von den Guten ist.

Gäbe es keine Diskussion zu “Nafri“ – es wäre auch nicht gut. Das hat schon seine Richtigkeit, dass es kritisiert wird, aber es sollte in erster Linie eine Diskussion über die Sicherheit von Frauen sein und alles andere sollte zweitrangig sein. In unserer männerorientierten Gesellschaft ist aber die Frau zweitrangig.

Ich habe mir gedacht, dass ich dazu mal einen Experten befragen sollte: Einen linken Mann. Vielleicht frage ich auch noch eine “linke Netzfeministin“.

 

Gastbeitrag

von Hendrick

Linke Männer,

es ist schön, dass es bei dieser Diskussion nie um die weiblichen Opfer ging und geht, aber ich bin nicht ganz zufrieden. Hunderte von Frauen werden belästigt, es ist nicht genug Polizei da und deshalb möchte sich die Polizei dieses Mal keinen Vorwurf mehr machen lassen und rüstet auf und betreibt “Racial Profiling“? Das ist unerhört. Eine Armlänge Abstand hätte doch auch gereicht. Warum muss ich als Steuerzahler für so ein Aufgebot bezahlen, weil Feminazis auf die Straße gehen wollen, ohne sexuell belästigt zu werden? Das ist rassistisch und sexistisch. Meine linken Kumpels meinen das auch.

Bevor jetzt eine dieser weiblichen Querulantinnen sagt, dass ich etwas gegen Frauen habe – ich mag Frauen. Ich habe gerne Sex mit ihnen und wenn sie knapp bekleidet sind, sehe ich sie mir auch gerne mal an. Ich würde mich sogar als Feminist bezeichnen. So mehr oder weniger. Ein paar Frauenrechte sind ja ganz nett, aber man muss es ja auch nicht übertreiben. Es gibt Wichtigeres wie zum Beispiel Männer.

Ich als Feminist, wenn es um Pornos, Sex-Arbeit, Freethenipple, Femen und feministische Weiber flachlegen geht hahaha, progressiver Linker und Men’s right activist bin erschüttert über die rassistische Polizei in Köln. Nafri? Das kann doch nicht sein, dass betrunkene, aggressive, unschuldige, arme, arme Männer in einer Schlange stehen müssen und ihre Ausweise kontrolliert werden, nur weil sie den wenigen Männern ähnlich sehen, die in 2015 ein bisschen über die Stränge geschlagen haben? Warum muss man Frauen vor weiteren Übergriffen schützen? Die “Opfer“ sind doch von der AfD instrumentalisiert worden. Die lügen doch wie immer alle. Die armen, armen, unschuldigen Männer werden mal wieder beschuldigt wie der arme, arme Bill Cosby, aber es gilt ja wohl noch die Unschuldsvermutung, auch wenn das manche nicht akzeptieren wollen. Das ist immer noch ein Rechtstaat. Da können die Feminazis noch so schreien. Um mal den großen, linken Denker Jakob Augstein zu zitieren zu Köln Hbf: “Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation.“

Es ist das oberste Gebot jedes Staates, dass Männer nicht in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Man möchte Frauen belästigen? Das hat man doch schon immer so gemacht. Hallo, Oktoberfest? Da werden jedes Jahr zehn Millionen Frauen sexuell belästigt wie ich bei Twitter lesen konnte. Es kann nicht sein, dass die Polizei mit so einem Aufgebot am Bahnhof steht. Das sieht ja aus wie in einem Polizeistaat. Ich als liberaler Linker möchte das nicht. Ich als heterosexueller, normal-gebauter 1m80-Mann habe keine Angst, wenn ich auf die Straße gehe. Die Weiber sollen mal mit dem Jammern aufhören. Wie wäre es stattdessen mit Kochen und Kinder bekommen? Es ist schließlich ihre Bestimmung und wir sollten nicht darauf hören, wenn rassistische Feminazi-Weiber wie Alice Schwarzer da protestieren. Eine Hausfrau und Mutter wird abends oder nachts nicht belästigt, weil sie da gar nicht mehr rausgeht. Vielleicht ist das für manche Frauen einfach das Beste? Ich als linker Mann begrüße es aber, wenn eine Frau sich für eine Karriere als Sex-Arbeiterin oder Porno-Darstellerin entscheidet oder sich mir sexuell zur Verfügung stellt, um zu beweisen, dass sie eine moderne, sexuell aufgeschlossene Fickmaschine ist und sich abends nicht allein wie in Köln auf der Straße herumtreibt oder ungefragt ihre Meinung äußert. Frauen sind nicht so intelligent wie wir linken Männer und ihre Meinungen und Ängste sind egal, weil Frauen nur fühlen und nicht denken wie wir linken Männer. Lest doch mal ein paar Statistiken. Frauen haben einfach zu viele Emotionen. Es ist doch nicht gut, wenn man immer so viel Angst hat. Ihr versteht die Statistiken sicher nur nicht und seid deshalb so gereizt oder habt ihr eure Periode? Bitte nicht darüber reden. Das ist Ekel-Feminimus. Ich interessiere mich nur für patriarchy-friendly, neoliberalen Feminismus. Falls ihr keine hässlichen, linken Weiber seid, könnt ihr gerne mal vorbeikommen und ich erkläre euch die Statistiken und was mir sonst noch so einfällt *zwinker zwinker*. Mein Angebot gilt auch für rechte Weiber und Afd-Weiber, die ich dann versuchen werde nebenbei noch zu bekehren, aber erzählt bitte meinen linken Männerfreunden nur etwas davon, wenn ich euch erfolgreich bekehrt habe.

Ich bin aber auch der Meinung, dass sich einheimische Weiber, die es nicht lassen können allein auf die Straße zu gehen, auch mal belästigen lassen sollten und insbesondere von Migranten, weil das als Kulturaustausch dient und wer sich weigert, ist rassistisch und AfD-Wähler. Die armen Männer sind von der westeuropäischen Kultur – wenn man das Kultur nennen kann – verwirrt und wenn arme, schutzbedürftige, männliche Flüchtlinge mal beherzt zupacken, kann ich das als linker Mann nur unterstützen. Wenn es den Frauen nicht passt, dass wir eine sexuell offene Gesellschaft haben, können sie gerne ins Kloster. Ihr könnt auch gleich die weiblichen Flüchtlinge und Kinder mitnehmen. Die interessieren doch keinen linken Mann lol.

Ich als progressiver, linker Mann, der kein Macho ist, denke: Frauen sind an Übergriffen auch immer selbst schuld. Das ist Fakt. Die laufen doch selbst im tiefsten Winter nackt durch die Gegend und flirten mit den armen Männern.

Deutsche Frauen sollten sich ohnehin über sexuelle Belästigung freuen. Gelten sie doch im Ausland als eher hässlich und können keineswegs mit zum Beispiel Brasilianerinnen, Russinen oder Schwedinnen, exotischen Afrikanerinnen oder den süßen, devoten Asiatinnen, die auf mein Geld stehen, mithalten und wenn dann mal die armen Flüchtlings-Männer sich ihrer annehmen, ist das wie Werbung für die unterdurchschnittlichen, deutschen Weiber und vielleicht bekommen sie dann auch mal einen Mann ab und werden nicht eine crazy cat lady. Ich meine, isso.

Desweiteren kann es doch immer sein, dass die armen Männer den Frauen nur behilflich sein möchten, weil sie zum Beispiel Facharbeiter-Gynäkologen sind und die Brüste für die Frauen kostenlos abtasten wollen oder prüfen, ob die Geschlechtsteile funktionstüchtig sind. Etwas Dankbarkeit von Seiten der Frauen wäre angemessen, aber das ist ja bei diesen schrecklichen Weibern zu viel verlangt.

Was machen wir nur mit den Weibern? Wie kann man sie davon abhalten, die armen Männer weiter mit ihrer Existenz zu provozieren?

Ich bin ein Mann und deshalb intelligent. Weitere Vorschläge, was man wegen der Weiber machen könnte

  1. Ausgangssperre für Frauen. Frauen haben nach Sonnenuntergang nichts mehr auf der Straße zu suchen und sollten sich mit Frauen-Aufgaben beschäftigen, aber bitte nach 20 Uhr nicht mehr staubsaugen oder die Waschmachine anmachen – die armen Männer müssen sich von der Arbeit erholen und Lärm stört da nur.
  2. Jede Frau hat in Saudi-Arabien einen männlichen Vormund. Das ist doch ein Modell, das man in Deutschland einführen könnte. Ein Mädchen oder eine Frau darf nur noch mit einem männlichen Begleiter raus. Vater, Bruder oder Ehemann, aber selbstverständlich nicht mit einem Nicht-Verwandten, weil das die Ehre der Frau besudeln würde, wenn man sie für ein “leichtes Mädchen“ halten würde.
  3. Frauen sind selbst schuld, wenn sie den Mann provozieren. Jede Frau, die allein rausgehen möchte, sollte daran arbeiten, dass sie nicht mehr dem gängigen Schönheitsideal entspricht und 200 Kg zunehmen. So wird sie auch weniger belästigt. Es gibt Fett-Fetischisten und die greifen auch mal zu, aber die fetten Weiber sollen sich mal freuen, wenn sie jemand belästigt haha. Man muss aber aufpassen, dass nicht zu viele Frauen zu fett und unfickbar werden für normale Männer.
  4. Es sollte für widerspenstige Frauen, die nicht damit aufhören können arme Männer zu provozieren, ein Frauen-Land geben, wo all diese Weiber hinverfrachtet werden. Ein Exil für unzähmbare Frauen. Ein guter Ort dafür wäre eine Wüste weit weg von der Zivilisation.
  5. Frauen nehmen Testosteron und werden Transmänner. Je weniger Weiber desto weniger Ärger. Das ist ein simples Konzept, das selbst Weiber verstehen können, denke ich.
  6. Jeder Mann könnte sich einen Harem zulegen mit mehreren Weibern und die Frauen verlassen den Harem nie, weil keine Notwendigkeit dafür besteht draußen Männer zu provozieren.
  7. Frauen sollten Keuschheitsgürtel tragen und eine Art Ganzkörper-Panzer, damit sie, wenn sie sich mit ihrem Vormund draußen aufhalten und Männer in Versuchung führen mit ihrer Anwesenheit, nicht noch den armen Männern Schwierigkeiten mit der Polizei bereiten, wenn die armen Männer sich mal nicht mehr beherrschen können wegen der ungehorsamen Frauen.
  8. Frauen sollten dünn gehalten werden. Vollbusige Frauen mit üppigen Hintern provozieren die armen Männer nur mit ihren sogenannten weiblichen Rundungen. Es gibt viele Männer, die dünne Frauen bevorzugen, aber Kurven sind leichter zum Anfassen und deshalb sollten Frauen dünn sein, damit sie die armen Männer nicht unnötig mit ausladenden Kurven provozieren. Werbung und die Mode-Industrie mit Size-Zero-Schlankheitswahn machen leider zu wenig. Es müsste gesetzlich geregelt werden, dass Frauen nicht mehr als ca. 45 Kg wiegen dürfen. (Große Frauen können bis zu 50 Kg wiegen.) Magersucht und Bulimie sind für Frauen ein praktisches Hobby, denn schwache Frauen sind mit Diät, Sex mit ihrem Ehemann und mit der Hausarbeit ausgelastet und kommen nicht auf dumme Gedanken wie Frauenrechte, Gleichberechtigung und Sicherheit einfordern.
  9. Für viele mag genitale Verstümmelung zu radikal sein, aber warum nicht? Man könnte es doch mal einführen und vielleicht trägt es dazu bei, dass Frauen die armen Männer weniger provozieren?
  10. Männer belästigen Frauen wie in den guten, alten Zeiten und Feministinnen haben mal wieder nichts anderes zu zun als deshalb zu meckern. Wie jeder weiß, ist der Feminismus an allem schuld. Diese zerstörerische Ideologie sollte verboten werden. Frauen waren vor der Frauenbewegung auch glücklicher. Nicht nur die armen Männer.
  11. Wie wäre es mit einer neuen Religion? Frauen sind schon mehr oder weniger benachteiligt bei den abrahamitischen Religionen, aber da geht doch noch mehr. Eine Religion mit einem Propheten, der noch mal nachdrücklich und unmissverständlich betont, dass die Frau wie Vieh für den Mann, ihren Gebieter, ist und dumm und dreckig, ein Untermensch, die einen Mann benötigt, der mit harter Hand unerbittlich über sie herrscht.
  12. Frauen sind entweder Nutten oder Heilige. Man darf das nicht vermischen. Puffs sind Diskriminierung für die armen Männer. Nutten sollten sich den Männern freiwillig anbieten und keine Bezahlung dafür fordern. Die Heiligen sollten in Bräuteschulen wie früher über ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter unterrichtet werden und ein Mutterkreuz wie bei Adolf dient als Ansporn für die Weiber, um für männlichen Nachwuchs zu sorgen und gut auf ihren Ehemann und Besitzer zu hören.
  13. Man sollte Frauen mit dem Namen ihres Mannes brandmarken, damit jeder weiß, dass diese Frau kein Freiwild mehr ist.
  14. Man sollte Frauen nach und nach mit Robotern ersetzen. Stepford Wifes sind eine gute Orientierung hierfür.
  15. Männer müssen für Menism sensibilisiert werden, damit sie nicht auf die Rattenfänger-Feministinnen hereinfallen.

Es fällt mir nichts mehr ein und deshalb werde ich jetzt mal meine Jungs beim Stammtisch, im Welt.de-, Zeit.de- und im Freier-Forum fragen, ob sie noch etwas zur Diskussion beitragen möchten.

Ich möchte noch den Schwulen raten sich nicht als schwules Paar in der Öffentlichkeit zu zeigen. Das verwirrt manche Männer und deshalb greifen sie euch an. Das gilt auch für Trans und Juden. Bitte habt Verständnis für die armen, armen Männer und meckert nicht wie die Feministinnen.

Linke, männliche Grüße.

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Cucarachaella

Ein weiterer Blog-Gastbeitrag. Ich habe gesagt, dass ich schon genug habe, aber die ganzen Mediennutten sind alle so #thirsty und können nicht aufhören mit ihren albernen Posts. Hier ist wieder einer für euch.

Thomas G.Punkt Glavinic ist Erfolgsschriftsteller aus Österreich. Blablabla, was auch immer. Hier ist der Gastbeigtrag für euch. Er möchte meinen Blog “verschweinen“ hat er gesagt. Seufz.

 

Ich bin’s der Thomas

BRÜNFTIGER HIRSCH RÖHRT. HAMMER SCHLÄGT AUF EISEN. EIN T-SHIRT PLATZT, WEIL DA SIND ZU VIELE MUSKELN UND TESTOSTERON.

Ich bin ein Mann, Bitsch. Big dick, big dick, Hoden, Glatze. Komm schon, Kleines, ich weiß doch, dass du mich willst. Du willst es doch auch, Baby. Ich bin ein Mann. Ich tue, was Männer tun. Stark, behaart, schwanzgesteuert, potent und männlich. Litratschür, fäme, manni, Bitsches. Ich bin wie ein Bär, hoe. Ich zerfleische das Steak mit meinen Zähnen, ich habe das Wild selbst mit meinen bloßen Männerpranken erlegt, das Blut spritzt über meine behaarte Männerbrust. Später spritze ich auf deine, aber nur wenn du nicht fett bist, du fetter Rollmops. Ich will dicke Titten kneten. Ob mit Sillikon oder nicht ist mir egal. Aber nicht wenn sie dir bis zu den Knieen hängen, Bitsch. Häng dein Rammstein-Poster ab, Bitsch, ich bin viel heißer als wie die alle zusammen. Komm mit auf eine Spritztour in mein Porsche Carrera, Bitsch. Was, du liest noch Maxim Biller, Bitsch? Maxim Billig Biller? Ich bin Literatur #1. Ich bin Literatur’s Dieter Bohlen und du tust mir ein runterholen. Ich stehe vorm Spiegel Bitsch und les ihn nicht wie du. Ich  ziehe 1 Line Koks, du fährst mit der U-Bahn-Linie 6. Ich lache dich aus. Ich bin Österreich’s Prince of Darkness. Der einzig wahre österreicherische Hämingway-Möchtegern. ICH BIN DER LITERATUR-STRIZZI. Ich steh vorm Spiegel und ich mag, was ich seh. Mag wer blasen? Ich halt mein bestes Stück in meinen Männerpranken. Es ist groß und errigiert. Es hat die Größe vom Eiffelturm. Es ist stahlhart. Es reicht von hier bis nach Itzehoe, hoe. Ich kauf mir Faschiertes. An der Supermarktkassa will ich ein Autogramm geben, aber die Supermarktkassabitsch erkennt mich nicht. Ich hau ihr eine Watschen runter. “Willst du a Sackerl?“, fragt sie mich, Literaturstar. “Geh scheißen, blede Sau.“, rufe ich. Ich rauche eine Zigarette, ziehe mir mein Königsmantel an und setz mich auf mein Königsthron. Eine Bitsch kniet sich vor mich hin und schneidet mir die Fußnägel. Ich gebe ihr einen Klaps auf den orgen Orsch. Ich ziehe Koks von ihrer Rosette. “Have you ever fucked on Cocaine, Nicki?“, frage ich die Bitsch. Ich höre mich an wie Arnold Schwarzenegger. Ei lik iht. “Ah geh, wos redstn Englisch mit mir, du Kasperl, wo i di ned versteh? I bin von Austria und I haß ned Niki. I bin die Gustl.“, sagt sie. “DAS IST EIN FILMZITAT, DU UNTERBELICHTE HURE.“ Ich haue ihr eine runter. Ich google Bilder von Arnie. Ich habe beinahe so viele Muskeln wie Arnie. Ich haue mir auf die Brust. Ich bin wie 1 G O R I L L A und ich trag 1 expänsiv Goldkette. Ich hasse Stefanie Bladnagel. Pfui. Ich bin 1 Macho Män. Ich bin ein echter Glatzkopf-Muskel Män. Ich esse Erdäpfel mit Schlagobers, Bitsch. Willst du mein Schlagobers, Bitsch? Ich esse einen Vogerlsalat. Soll ich dich mal vogerln, Bitsch? Darf ich dich mal anzipfen, Bitsch, mit mein Zumpferl? Ich beflegel dich mit mein Eitrigen, Bitsch. Ich bin der Fleischhauer und hab für dich mein Fleischhacker für dein Fleischlaibchen. Bearbeite dich mit mein Fotzhobel. Hab für dich mein hartes Wiener Würstel. Ich hudel dich durch bis die Gendamerie kommt oder die Rettung. Ich setz mich an mein Mäcbook und schreib 1 Bestseller. Ich fahre zu Cucarachaella, ficke Bitsches mit meiner Gabel als wäre ich Uri Geller, du willst die Bitsch ficken, aber ich bin schneller, komm under my umbrella, ich fick dich aufm Dach oder im Keller, ich fick schwarz, braun, karamell oder heller, ich bin rich wie Rockefeller, habe schöne Haare auf der Brust wie von Wella, habe eine Axt für dich wie eine Holzfäller, zieh dir das Würstel vom Teller, ficke schüchterne Mauerblümchen und weibliche Pornodarsteller, Bitsch, ich bin 1 Erfolgsschriftsteller, lad dich auf 1 Glas Ottakringer im Beisl ein, aber bin 1 Zechpreller, die anderen wollen Erfolg wie ich denn ich bin 1 Litertätur-Großindustrieller. Du willst Kunst machen, Bitsch, aber ich pack’s nur kommerzieller. Verpasse Watschen an Bitches die über mich traschen und ramme mein Lit-Dick in ihre Grotten, komm zu mir denn ich bin ein Stier und lass mal zu Andreas Gabalier gamsig abhotten. Mein Litratur-Genre? Dicks. Was ich will? Chicks für ficks. Was ich nicht will? Dick chicks für ficks mit mein Dick. Anforderungen an Weiber: Nicht zu alt, nicht zu fett, fickbar.

So. Für meine Leser von Tschörmänni verabschiede ich mich mal wie man das für gwöhnlich in Tschörmänni tut. Ende Gelände. Bis baldrian, ich verabscheue mich, mach’s gut Knut, ab geht die Lucie, Good bye, Hawaii, Schicht im Schacht, Tschö mit Ö.

Busserl für meine Ösi-Fans aus mein Heimat, euer wan änd ohnli Big Dick Thomas und Literaturstar.

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Gastbeitrag #3

Es gibt einen weiteren Gastbeitrag für euch. Die Riege der schländischen Erfolgsjournalisten reißt sich um einen Platz auf diesem qualitativem Quality-Blog. NEIN, Journalisten schreiben KEINE schlechten und langweiligen Romane und man muss auch nicht Journalist sein, um einen Roman schreiben zu dürfen (mit money money fame fame Kontakten hat das nichts zu tun) und deshalb schreiben Journalisten auch so gute Gastbeiträge, weil die’s einfach voll draufhaben und so und die muss ich einfach hier veröffentlichen. Bitte schickt erst mal keine weiteren Texte – ich habe schon genug und wenn ich hier so viele Gastbeiträge poste, wird das Wesentliche (ICH) vernachlässigt, aber ja, ich werde noch einige für euch posten.

 

Heute ist der Gastbeitrag von Knackknopf Saugpein verfasst worden. Saugpein ist 1967 in Hamburg geworden worden und ein krasser Topjournalist. Er ist echt links.

 

Schildbürgerlich

DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. DIE JUDEN SIND AN ALLEM SCHULD. Das hat man während der NS-Zeit immer gesagt. Heute treffe ich mich mit meinem Kumpel Ulli Bulli und wir gehen schick essen. Er ist auch Journalist. Er ist ein hohes Tier bei der Schild-Zeitung. “Wir haben heute wieder Topjournalismus gemacht. 1amit*. War heute wieder so stressig-schön bei der Schild.“, sagt er. “Bürgerlich ist dieses Restaurant.“, sage ich. “JA, aber du bist doch bürgerlich.“ – “Ja, aber ich bin auch links.“ – “Logo.“ Wir reden so über dies, das. Ulli Bulli streichelt mir übers Knie. “Wir haben voll die schöne Bromance.“, sagte er. “JA, finde ich auch.“, sage ich. “Ich lade dich heute ein.“, sagt er und zückt die Kreditkarte. Ich kichere. “Aber nur weil ich links bin? Lass mich dich doch einladen.“ – “Nein, ich bestehe.“ – “Hihi.“ Wir verlassen das Borchardt. “Du.“, sage ich. “Ulli Bulli.“ – “Ja, Knacki?“, fragt er. Ich kichere verlegen und streiche mir durch mein schönes, volles Haar. “Ich mag’s voll, wenn du mich Knacki nennst. Es klingt so gefährlich.“ Wir kichern beide. Ulli Bulli kneift mich in die Seite und stupst mich mit seiner arischen Nase an. “Ulli Bulli.“, rufe ich. “Guck mal.“ – “Wer da spricht hihi?“ – “Ja. Sieh doch mal hin.“ Eine Frau steht neben einem jungen Mann. Der Mann sieht südländisch aus wie man so sagt. Sie trägt einen roten Lederrock und ein schwarzes Oberteil und schwarze Stiefel. “Hat die Mode-Inspirationen von Pretty Woman bekommen oder was?“, sagt Ulli Bulli und lacht und gackert ein bisschen dabei, weil er so aufgeregt ist, dass er so einen Knallerwitz gemacht hat. Er wiehert jetzt auch ein bisschen wie ein Pferd. Wihauhpffpfaiwhai. “Ich mag Pferde, obwohl ich links bin.“, sage ich. Der Mann fasst der Frau an den Po. “Hör auf, du Arschloch.“, ruft sie. “Ih, die ist ja voll vulgär.“, sage ich. “Manchen Leuten sieht und hört man einfach an, dass die aus der Gosse kommen. Alles an ihnen schreit Unterschicht.“, sagt Ulli Bulli. – “Ja.“, sage ich und muss lachen. Ich halte mir die Hand vor den Mund. Der Mann packt wieder zu. Ein weiterer Mann kommt hinzu und greift auch mal beherzt zu und knetet ihre Brüste wie Sauerteig. Das stelle ich mir als eine schöne Massage vor. “Komm, Ulli Bulli.“, sage ich. “Wir müssen eingreifen und helfen.“, sage ich. “Ja.“, sagt Ulli Bulli. “Entschuldigung, kann man helfen?“, sage ich. Die Frau sagt verzweifelt: “Ja.“ Ich ignoriere sie. “Kann man helfen?“, frage ich und sehe die Männer direkt an. “English?“, sagen sie. “Oh. Kenn Wi hälp juh samhau?“ – “Oh, no. I think we can manage. Thank you.“, sagen sie. Einer greift der Frau in den Schritt. “Hör auf.“, brüllt sie. Ich verdrehe die Augen. “Zis wumän is ä räsist.“ – “Wälkom.“, ruft Ulli Bulli. Wir umarmen uns. Es ist so schön. Wir haben eine interkulturelle Bromance mit unseren neuen Freunden. “EY, WAS MACHT IHR DA?“, ruft auf einmal jemand. Ich drehe mich um. Da steht ein breitgebauter Mann, trägt Jogginghose, Anzugsschuhe, Bomberjacke und Goldkette. “WAS MACHT IHR?“, ruft er wieder. Er rennt auf die Typen zu und schlägt sie nieder. Sie rappeln sich auf und rennen davon. “Na, was soll denn das?“, sage ich. “Was soll der Scheiß?“, brüllt er. “Das war doch nur ein Einzelfall.“, sage ich. “Bleiben Sie bitte sachlich, Sie Rassist. Seit Köln sind ja alle irgendwie zu Wutbürgern geworden. Die Schicksen sollen sich mal nicht so anstellen.“ Ich verdrehe wieder die Augen und seufze. “Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst der Firnis der Zivilisation.“, sage ich. “Also, ich als weißer, gutsituierter, heterosexueller Mann verspüre keinerlei Angst.“ Der Prolet sieht mich wütend an. “Wenn ihr eines meiner Mädchen anfassen wollt, müsst ihr bezahlen.“, ruft er. Er ballt die Hand zu einer Faust. “Sonst setzt es was.“, sagt er. “Es ist besser, wenn wir gehen, Knacki.“, sagt Ulli Bulli leise zu mir und sieht ganz ängstlich aus. “Ja, ich denke auch.“, sage ich. “Lass uns verduften.“ Als wir in sicherer Entfernug sind, sage ich: “Ich war noch nie Fan vom internationalen Ludentum.“ Ich beobachte wie benutztes Dönerpapier im kühlen Abendwind wie bei American Beauty auf dem Bordstein  und der Straße herumflattert. Es ist eine Metapher für alles. “Ich mag die auch nicht.“, sagt Ulli Bulli und hakt sich bei mir ein. Im Hopserschritt hopsen wir zum Taxistand wie zwei glückliche Kaninchen. Heute war ein schöner Tag.

Gastbeitrag #2

Ihr Süßen,

wenn ich gewusst hätte, was mein Post “Gastbeitrag“ lostreten würde, ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht, ob ich ihn veröffentlicht hätte.

Vor meiner Luxusbehausung gibt es einen Sandkasten. Ich hatte heute ein wenig gebechert (nicht Joghurt-gebechert, schon alkoholisch gebechert) und wollte meinen Rausch ausschlafen. Mir war ein wenig schlecht vom 99-Cent-Wein und den vielen Chips, die ich mir als Nachmittagssnack gegönnt hatte. Da werde ich plötzlich von lautem Gebrüll geweckt. Ich dachte erst, dass ihr es mal wieder seid. Ich muss, seit ich blogge, immer die Fenster geschlossen halten, denn sonst ist der Lärm zu unerträglich und es fliegen immerzu BHs, Höschen und Kuscheltiere durch die geöffneten Fenster. Es ist nicht so leicht berühmt zu sein. (Ich fühle mich auch von meinem Mitbewohnern gestört, wenn ich meine Blogposts schreiben möchte. Wissen Sie denn nicht, dass sich ein Star-Blogger konzentrieren muss beim Verfassen wichtiger Blogtexte?) Ich gehe also zum Fenster, um zu sehen, was ich da mal wieder für Gestalten beobachten kann, da sehe ich zwei Männer mittleren Alters im Sandkasten. Das ist doch, denke ich, das ist doch Herold Schwartenschwein. Was macht er hier? Und wer ist der andere? “Herold.“, schreit der andere. Er nimmt einen mit Sand befüllten Eimer und schüttet den Inhalt über den armen Herold aus. Er nimmt eine Schaufel und haut ordentlich drauf. “Aua.“, schreit Herold. “Bitte hau mich nicht, Don Schmalponso. Ich kann doch auch nichts dafür, dass ich zu erst gefragt wurde. Das heißt doch nicht, dass du nicht auch voll klug bist. Bitte Don Schmalponso. Lass uns doch wieder Freunde sein.“ Don Schmalponso sieht ihn wütend an. “Nein, dafür ist es zu spät.“, sagt der. AH, Don Schmalponso, denke ich. Das ist doch auch ein Blogger, obgleich er im Gegensatz zu mir nicht gerade brillant ist, aber wer ist das schon (rhetorische Frage). Ich renne zu den beiden. “Kann man bei euch irgendwie schlichten?“, frage ich. “JA.“, ruft Herold. Sein Gesicht ist tränenüberströmt. “NEIN.“, sagt Don Schmalponso und verschränkt die Arme vor der Brust. “Ja, was denn nun?“, frage ich. Mir reißt so langsam der Geduldsfaden mit diesen zwei Hallodris. “Was ist überhaupt los?“, frage ich. “Don Schmalponso.“, sagt Herold schluchzend. “Ist sauer, weil ich zu erst einen Gastbeitrag schreiben durfte.“, sagt er. “Aber, aber.“, sage ich. “Das habe ich doch ausgelost. Es geht gar nicht darum, wer von euch beiden klüger ist.“ “Ach so.“, sagt Don Schmalponso. “Ach so.“, äffe ich ihn nach. “Jetzt hört auf euch zu streiten und vertragt euch wieder.“, sage ich. “NEIN.“, brüllt Don Schmalponso. Ich seufze. Er versucht Herold zu schlagen. Ich schnappe ihn mir. “Du sitzt jetzt erst mal auf der stillen Treppe und denkst darüber nach, was du gemacht hast. Wenn du wieder ein braver Junge bist, darfst du runter.“, sage ich. “Du sitzt auf der stillen Treppe so viele Minuten ab wie du alt bist.“, sage ich. “Hm, nein. Das würde zu lange dauern. Wir machen das mit deiner geistigen Reife. Also, drei Minuten. Und dann darfst du wieder runter und schreibst deinen Gastbeitrag.“ “Ja.“, brummt Don Schmalponso zufrieden.

Hier ist Don Schmalponsos Gastbeitrag von ihm für euch (nicht zu verwechseln mit Intelligenzallergiker Don Alphonso)

Don Schmalponso’s Gastbeitrag

Sodele, da kann ich mich nun auch mal ans Werk machen und meine mega importenen Gedanken zu Papier bringen und sie mit euch teilen. Zum Bleistift lol. Schwartenschwein, dieser unterbelichtete Otto hat irgendwie nichts drauf, dieser alberne Clown. SCHWEIN. ARSCHLOCH. (LOL, just kiddin‘. Ich mag doch den alten Lausebengel).

Kürzlich war ich, Don Schmalponso, beim Brunch mit meinem Bestie Würg Schwachelmann. “Lisa-Gina.“, sagte ich lapidar. Würg nahm ein Knäckebrot, das er zuvor liebevoll mit Frischkäse bestrichen hatte und er hatte auch viel saftigen Schinken draufgelegt und warf es gegen die Wand. “Ja.“, sagte ich. “Schon wie die aussieht, Alter lol.“ und mein Blick schweifte ins Leere (oder heißt das schwiff lol? Keine Ahnung, roflcopter.) “Die Snitch hat sich doch freiwillig durchnudeln lassen.“, sagte ich. “Snitch?“, fragte Würg. “Was ist denn das?“ Eine wilde Diskussion entfachte sich wie das lodernde Feuer meiner Lenden über die Bedeutung dieses Wortes. “Ist das ein Tu-Wort oder ein Namenwort?“, fragte Würg. “Lol, Namenswort.“, sagte ich. “Nonnenwort, du Depp.“, korrigierte ich ihn und machte Furzgeräusche mit meinem Ellenbogen. “Ja, aber was heißt denn das?“, fragte Würg. “Keine Ahnung.“, sagte ich. “Das habe ich mal bei Bento gelesen.“ – “Bei Bento?“ Ich nickte. “Man muss ja auf dem Laufenden bleiben.“, sagte ich. “Wenn ich die jungen Bitches aufreiße, müssen wir ja auch vorher genügend Gesprächsstoff für den Small-Talk vorher haben, bevor ich sie vernasche. Die jungen Hühner.“ Ich gackerte wie ein Hahn. “Entschuldigung.“, sagte ein ekliger Penner. “Ich habe Ihrer amüsanten, etwas sonderbaren Unterhaltung versehentlich gelauscht und wollte Sie höflichst darauf hinweisen, dass Sie soeben wie ein Huhn gegackert haben. Ein Hahn kräht aber. In etwa so.“ Er machte es nach. “Ja, ist mir doch egal.“, sagte ich. “Geh weg, du Penner.“ Er nahm seinen Hut zum Gruß ab, verbeugte sich und ging. “Was war das denn für ein einer lol?“, sagte ich zu Würg. Würg lachte. “Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, richtig, die jungen Hühner.“ Würg brach in schallendes Gelächer aus. “Du Gockel.“, sagte er. “Ja, man tut, was man kann.“, sagte ich stolz. “Wollen wir zu dir nach Hause gehen, uns Pornos ansehen und wichsen?“, fragte Würg. “Au ja. Das haben wir schon voll lange nicht mehr gemacht.“, rief ich. “Aber erst trinke ich meine Limo aus und dann können wir gehen.“ – “Wollen wir ein Taxi nehmen oder mit der U-Bahn fahren?“, fragte Würg. “Besser U-Bahn. Da kann man besser Weiber abchecken.“ – “Oki-doki.“

Wir gingen zur U-Bahn. “Würg.“, rief ich vor der U-Bahnhaltestelle. “Ja?“, fragte Würg. “Nein, ich meinte im Sinne von Würg wie ‚Ih, ich muss kotzen.‘, aber eigentlich habe ich dich auch gerufen, weil ich dir was zeigen muss, Würg. Schau mal, da ist ja Malice Quaker.“ Sie hatte einen Ordner unter ihren Arm geklemmt. “Malice, du alte Schachtel.“, rief ich. “Ha ha.“ Ich lachte gehässig. “Was hast du denn da? Was ist das für ein Ordner?“ Ich rannte zu ihr und nahm ihr den Ordner weg. “Gib ihn mir zurück.“, schrie Malice. “Fang mich doch, du Eierloch.“, rief ich und lachte. Ich sah mir den Ordner an. “Unterlagen für Steuerberater.“, las ich. “Wie langweilig“, sagte ich zu Malice. Ich warf ihr den Ordner zu. Ich und Würg fuhren mit der U-Bahn.

Würg nahm dieses Video von mir auf

“Du.“, sagte Würg. “Ich wichse heute lieber alleine. Einer meiner Hosenträger ist gerissen und ich fühl mich so nicht wohl, wenn meine Hose immer rutscht.“ Er sagte, dass er allein sein tut wollen. Ich beschloss ein bisschen durch die Gegend zu schlendern und mich der Welt zu präsentieren. You can look but you can’t touch. Ich sah ein paar geile Weiber. “Na, ihr sluts.“, sagte ich und leckte mir über meine vollen, erotischen Lippen. “Ich hätte da was für euch.“, sagte ich und zeigte auf mein Gemächt. Ich trug eine enge Radlerhose und hatte mir da noch ein Paar Socken reingesteckt. Ich holte meine Autoschlüssel aus meiner Bauchtasche und wankte (lol wanken, ich meine mit der Hand, nein lol bahahaha, ich meine von winken lol, nicht wanken) damit. “Der ist von meinem Auto.“, sagte ich und zeigte auf einen Sportwagen. “Und der da hinten.“, sagte ich und zeigte auf einem Kombi, der hinter dem Sportwagen geparkt worden war: “Ist für das da hier.“ Ich zeigte wieder auf mein Gemächt. “Der passt nicht in den Sportwagen. Das ist ein Zweisitzer.“ Die geilen Weiber sahen mich angewidert an. Eine zeigte mir den Mittelfinger. “Verpiss dich, Opa.“, riefen sie. “Ihr hässlichen Schlampen.“, sagte ich. “Euch habe ich sowieso nicht gemeint. Ich meinte die Damen hinter euch.“ – “Elfriede, dieser junge Mann- warum zeigt er auf uns und brüllt wie ein Affe im Zoo?“, – “Ich weiß nicht, Annegret. Vielleicht ist er sexuell frustriert, weil der Flatrate-Puff in seiner Straße zugemacht hat. Lass uns lieber gehen. Der sieht irgendwie unheimlich aus, so wie der brüllt und dann noch dieser wahnsinige Blick.“ – “Ist recht, Elfriede.“ und so ritten die beiden auf ihren Rollatoren auf der Route 66 in den Sonnenuntergang. “NIEMAND WILL EUCH, Fxxxxx.“, brüllte ich. “Nicht mal mit Papiertüte über dem Kopf. Ihr seid so hässlich. Ihr seid fett und überhaupt nicht fickbar. Ihr seid bestimmt Fämministinnen so wie ihr aussehen tut. Ich habe euch doch nur ironisch angemacht. Ich habe bei Bento und im Föjeton der Welt gelesen, dass man jetzt voll ironisch ist und so habe ich das gemeint.“ Ich schlug mir mit den Fäusten auf die Brust. “IHR SEID HÄSSLICH.“, brüllte ich heiser. “ICH WILL EUCH NICHT FICKEN.“ – “Belästigen Sie diese jungen Damen?“, hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir sagen. SHIT, die Polente, dachte ich. “Belästigen?“, sagte ich. “ICH? O konträr, ich werde belästigt von diesen hässlichen Feministen-Tussis.“ Ich warf mich auf den Boden und trommelte mit den Armen und Beinen. Als ich damit fertig war, waren die hässlichen Weiber und die Polizei (fuck the police lol) weg. Es dämmerte. Ich hatte Pipi in meine Radlerhose gemacht. Ich ging nach Hause und föhnte sie trocken. Dann ging ich auf die Seite von Stepanie Blagnagel. Ich hasse sie. Sie ist erfolgreicher als ich und ich will sie nicht ficken. Sie ist nicht fickbar. Ich nahm meinen Männer-Hammer (ich meine jetzt nicht Don Schmalponso’s Dödel, obwohl das auch ein krasses Werkzeug ist lol) und zertrümmerte mein Eifön. “Nimm das, Stepanie.“, schrie ich. Ich holte mein Mäckbuk und tu Artikel über Lisa-Gina lesen tun. Ich hasse Lisa-Gina. Würde ich Lisa-Gina ficken? Vielleicht, aber es wäre ein HATEFUCK. WANN lernen diese dummen Tusneldas endlich mal, dass sie sich nicht volllaufen lassen sollen? Sich nicht mit Drogen und Alkohl zuballern tun sollen? Wenn sie die drei Ks befolgen würden (ich mein jetzt nicht den KukluxKlan, aber geht auch lol), würden sie sich gar nicht erst in voll gefährliche Situazionen bringen tun und da können die Männer ja auch nichts für, wenn die sich dann nicht mehr beherrschen können. DENKT AUCH MAL JEMAND AN DIE ARMEN MÄNNER? Ich möchte eine Lanze (nicht die von Markus Lanz lol) für Männers brechen. JA, ich bin Men’s Right Activist. Ja, ich bin Don Schmalponso. Ihr armen unterdrückten Männers, kommt doch mal bei meinen Stammtisch. Wir trinken Bier und essen Fleisch. Dann gehen wir in den Wald und machen da Bundeswehrspiele (ich bin der Bundeswehrkommandör okay). Ihr könnt euch hier zu unserem Stammtisch anmelden

dickerpenisdickehodenfeministinnengehoerenverboten@aol.de

Weiter geht’s in meinem Artikel.

Ich tu in ein Einkaufszentrum fahren. Ich kann auch nicht sagen welches, weil dann tut ihr da auch hingehen, um Don Schmalponso anzuschauen. Ich esse eine Bockwurst mit Keschap. Das erinnert mich an diese amerikanische Sängerin Kescha. Die mag ich gar nicht. Ich tu die Rolltreppe hochfahren. Ich bewegte meine Hand vor und zurück und machte “Brumm, brumm.“ Es ist als wie würde ich motorradfahren. Ich bin ein Mann. Don Schmalponso ist ein Mann. Boah, da sah ich auf einmal voll die goile Ische auf der Rolltreppe. Mein Schwengel fing voll an zu pulsieren. Boah, da geht mir voll einer ab. Ich nahm mein Smartphöne aus meiner Bauchtasche. Die Ische trug einen kurzen Rock. Er sah aus wie ein Tennisrock. So ein Flatterding. Ich bückte mich und pustete. “So ein Wind heute.“, sagte ich und pustete weiter. Ihr Rock flog nach oben. Ich machte ein Foto. Da drehte sich die Ische um und schreite: “Haben Sie mein Gesäß fotografiert?“ Ich grinste. “Ich kam, sah und fotografierte.“, sagte ich. “Aber nicht nur dein Gesäß lol. Auch deine saftige Scheide lol.“ Ich spreche das Lol zusammen aus und nicht L-o-l. Die Ische sah mich sauer an und holte aus und verpasste mir ein Kinnhaken. Es hat sich später herausgestellt, dass sie schon seit Kindertagen boxen tut und so und Tennis machte die wegen Fitness. Darum der Rock und so. Ich fiel, weil die Furie mich voll erwischt hatte und fiel voll die Rolltreppe runter. So müssen sich die Männer vor Stalingrad oder Nam gefühlt haben tun. Ich bin ein Mann. Don Schmalponso ist ein Mann. “Hilfe.“, rief ich. Ein Krankenwagen musste kommen. Man tut mich in die Notaufnahme gebringt tun. Am nächsten Tag habe ich sechs blaue Flecken. Man hat mir etwas verschrieben. Wegen dem Schock. Die dumme Schlampe habe ich natürlich verklagt. Der weibliche Richter (gibt nicht nur Männers als Richters) so: “Ey, Don Schmalponso. Du Armer, ey. Die Dumme stößt dich die Treppe runter. Voll die Dumme, ey. Das geht mal gar nicht. Hatte die ihre Tage oder was? Lol.“ und ich so: “Ja, Mann, Richter, ey, voll. Ich habe die nicht mal angefasst. Nur mal gucken, ey.“ Ich bekomme so Schmerzensgeld und erst mal Reeperbahn mit Würg. Voll geil so. Ich würge ein paar Nutten und komme auf ihre Gesichter. Es sind verzerrte, überschminkte Fratzen. Kein Vergleich zu meiner Schönheit. Ich bin schön. Es ist nicht gay, wenn man als Mann schön ist. Ihr seid hässlich und gay. Ich nicht. Ich bin Don Schmalponso. Vagina-Lisa ist selbst schuld okay lol. Es ist doch so: Frauen sind Nutten oder Heilige und Nutten müssen gefickt werden. “Und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt.“, schrieb schon der Dichter Göte in seinem Gedicht mit dem ihm der Durchbruch gelungen getut hat. Ihr solltet vielleicht mal ein bisschen weniger euch mit Färmerminsmus beschäftigen tun und Kultur wie ich, Don Schmalponso.

Lisa-Vagina, wenn du dich treffen willst, hier ist meine Email-Addresse

dickeeierdickehodenfeminismusgehoertverboten@aol.de

Eurer Stecher (und ich mein jetzt nicht Spargelstecher oder so. Ich mein schon Sexstecker okay) Don Schmalponso.

 

Ich kann mich leider nicht für diesen Gastbeitrag bedanken. Ich bin der Meinung, dass Don Schmalponso widerlich und peinlich ist. Und gar kein Stecher. Nicht mal ein Spargelstecher. Hätte ich Spargel, würde ich ihn mir nicht von Don Schmalponso stechen lassen. Ich bin ungefähr eine Million Mal klüger als Don Schmalponso und weltgewandter und cooler natürlich auch. Warum wird Don Schmalponso für sein dümmliches Geschreibsel bezahlt und ein GENIE wie ich nicht? Große, deutsche Tageszeitung, ihr seid doof und ich werde eure Zeitung höchstens dann mal lesen, wenn sie jemand, den ich kenne, klauen sollte, aber nie mehr Geld bezahlen und wenn ich auf eure Seite gehe, dann nur mit Adblocker.

Gastbeitrag

Hi ihr Süßen,

ich habe nicht immer Zeit für euch. Business-Ladys sind eben immer voll busy mit Business und so. Deshalb habe ich für euch heute einen Gastbeitrag. Einen Blog-Gastbeitrag von Dr. Herold Schwartenschwein. Nicht zu verwechseln mit Harald Martenstein

Über die Befindlichkeiten des Joghurtbechers

Wenn ich bei Aldi einkaufen gehe, faszinieren mich nicht nur die armen Proletarier in all ihrer Unzulänglichkeit, nein, auch die vielen Joghurtbecher. Große, kleine, mittlere, bunte, einfarbige Becher, Becher mit glatter Oberfläche oder Becher, die etwas rauher sind, Becher mit bunten Bildern und Buchstaben darauf abgebildet, irgendein Kreativmensch schlug vor, was auf die Becher gedruckt werden könnte und jemand aus dem Vorstand der Joghurtfirma sagte ja und so entstehen kleine, mittlere und große Becher, einseititg oder vielseitig bedruckt, bunt oder schlicht und sie erinnern mich an die Menschen. Wenn ich diese Becher in meinen erfahrenen, besonnenen Männerhänden halte, wird mir vieles bewußt. Die Vergänglichkeit, meine und die anderer. Wir sind nicht als Körner im Rad der Zeit. Man möge mich für diese Ausführungen nicht zu voreilig loben. Heidegger schrieb in seiner Abhandlung “Über das Wesen des Joghurtbechers“ genau darüber, was ich so eben niedergeschrieben habe. Die Diskrepanz des Joghurtbechers und die des menschlichen Seins. Ich bin wahrlich nicht so intelligent wie ein Heidegger. Oder Hegel. Ich kann nur meine Beobachtungen mit dem geneigten Leser teilen und inständig hoffen der Leser möge etwas für sich mitnehmen oder gar etwas über unsere Gesellschaft und sich selbst lernen. Tja nun, wenn jetzt aber nackte oder halbnackte Frauen auf diesen Joghurtbechern abgebildet sind, so schreit es durch die deutschen Lande: “Sexismus.“ Wenn da eine Kuh oder eine Wiese auf besagtem Becher zu sehen ist, interessiert das niemanden. Die Menschen sind verrohrt. Ihnen fehlt der Sinn der Gerechtigkeit. Was nun, wenn ein nackter Jüngling auf diesen Bechern abgebildet ist? Diese Diskussion ist eine überflüßige. Heidegger und Hegel haben sie auch nicht geführt. Wenn sich erzürnte, zimperliche Weibsbilder beschweren, so sollten wir das einzig Richtige tun: nichts. Sie ignorieren. Ja, bis der hysterische Anfall vorüber ist. Wir können in der Zwischenzeit Pfeife rauchen, die Zeitung lesen (darf ich dem verehrtem Leser die Zeit oder den Tagesspiegel ans Herz legen?) oder Skat spielen und uns nicht beirren lassen. Ja, man braucht die Weibsbilder zum Fortbestand der menschlichen Rasse und auch um sich eine Runde der Fleischeslust hinzugeben, ist auch ganz lustig an kalten, regnerischen Sonntagen, wo man nicht so recht etwas mit sich anzufangen weiß, nach dem Frühstücksei und der Lektüre der Sonntagszeitungen, wenn sich die Zeit bis zum Abendessen noch in unerträgliche Längen zieht. Wir brauchen die Weibsbilder also für ein, zwei Dinge. Natürlich ist es schön, wenn man die Puschen an den Sessel gebraucht bekommt oder wenn meine Erna mir Sauerbraten macht und natürlich geht sie zu Aldi, um die Einkäufe für die Woche zu tätigen. Ich gehe nur zur Inspiration. An Bioläden und den ganzen Quatsch glaube ich nicht. Dem kleinen Kind läuft die Nase. Die Mutter hat es in diesen Sitz gesteckt, der an Einkaufswagen für die Plagen gedacht ist. Das Kind, ein Knabe von etwa drei Jahren, trägt ein graues, schmutziges Shirt und eine blaue Knickerbockers-Shorts. Keine Schuhe. Die Fußsohlen sind wie von Ruß geschwärzt. Die Mutter bückt sich runter zu den Gurkengläsern. Ich kann ihren String-Tanga sehen. Ihre Poritze. “Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein …“, schrieb Nietzsche. Er schrieb auch “Wenn ein Weib gelehrte Meinungen hat, so ist gewöhnlich etwas an ihrer Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung und immer lande ich in der Friendzone mit den Bitches :‘)“ Ich sehe die Frau an. Ich denke an Hartz IV, ich denke an arme Leute, Gestank, Lärm. Hier impft man nicht, weil man nicht möchte. Hier impft man nicht, weil man nicht weiß, daß man könnte oder man hat es mal gesagt bekommen und sogleich vergessen. Diese Frau mit dem String-Tanga schert sich nicht um Sexismus. Sie ist einfach Frau. Sie kommt ihrem Primitivsein wie ein Wanderer im Wald einem jungen Reh entgegen und reicht ihm willig die Hand. Diese Frau braucht keine Demonstrationen für Frauenrechte oder hitzigen Debatten. Die Frau stellt ihre Reize zur Verfügung, ohne zu hinterfragen. Ohne zu zerreden. Gibt man dem Weib Bildung und eine Stimme, so versucht sie sich über tradierte Werte hinwegzusetzen, versucht die herrschende Klasse zu verändern, zu vergendern. Wann ist ein Mann ein Mann? Wenn er das störische Weib zum Schweigen bringt. In ihrem vielzitierten Essay “Gehasst, verdammt, vergöttert“ schreibt die Berufsfeministin Judith Butler über angebliche Mißstände. Änder deinen Namen in Dienstmädchen und wir können reden, Kleines, möchte ich ihr sagen. “Titten raus, es ist Sommer.“, rufe ich den widerspenstigen Frauenzimmern zu. Die Frau in dem String-Tanga hat keine Bildung genoßen. Wir können froh sein, wenn sie das ABC bis zum B aufsagen kann, bis fünf zählen kann, aber klagt sie? Ruft sie nach Frauenrechten? Nein. Kauft sie den Joghurt nicht wegen aufreizender Nackdeis? Nein. Wir brauchen nackte Frauen in der Werbung. Es kurbelt die Wirtschaftskraft an. Und ja, so steht diese Frau hier bei den Gurkengläsern und sagt nichts. Sie sucht sich ein Glas herrliche, eingelegte Gurken aus. Das Kind quengelt. “Fresse, Marvin. Sonst kriegst du kein Fruchtzwerg.“, raunt sie dem Giftzwerg zu. Aha. Sind bunte Früchte auch sexistisch? Ich verlasse Aldi. Ich sehe ein paar Türken. Sie gehen in einen türkischen Gemüseladen. Sie sitzen vor einem Dönerladen. Sie sehen türkisch aus. Manche haben Schnurrbärte. Ich fasse mir an meinen Schnurrbart. Er ist deutsch und voll. Ich ziehe an ihm. Er ist fest. Vielleicht ein bischen struppig. Das ein oder andere grau Haar hat sich zwischen meine bierfarbenen Tressen verirrt. Ich bin ein gestandener Mann. Stark wie eine deutsche Eiche. Die Türken haben Erdoğan, wir haben Merkel. Eine Mutter-Teresa-ähnliche Figur. Wir haben Jan Böhmermann, die Türken verstehen nicht sein Genie. Die Türken tun mir leid. Gibt es in der Türkei sexistische Werbung? Wir Deutschen sind gerne nackt und das sollen wir auch in der Werbung sein dürfen. Der Deutsche darf und muß seinen im Turnverein gestählten, deutschen Körper zeigen dürfen. Wer erinnert sich nicht an das deutsche Fräuleinwunder und Hitlerliebchen Eva Braun? Schon die sportbegeisterte Blondine räkelte sich erotisch mit dem Nötigsten bedeckt und konnte so für sich begeistern. Ein neues Frauenbild brachten uns die kämpferischen Damen der nachfolgenden Generationen. Ein neuer Wind zog auf, schlechte Luft möchte man sagen, wie der Geruch, der unweit einer Kläranlage oder Kompostverbrennungsanlage dem Flanierer in die Nase steigt. Ich gehe in ein Restaurant und esse ein Schnitzel. Die blondierte Bedienung trägt ein enges Oberteil. Ihre Brüste sind voll wie Vollmonde. Melonen. Das Oberteil ist pink. Was sie von sexistischer Werbung hält, frage ich sie. Was sie von Barbie hält. Der Farbe Pink. Kaugummikauend sieht sie mich an. “Nix verstehen.“, sagt sie. Oh, Osteuropa, denke ich. Deutschland, du internationaler Tummelplatz, du Heimat für so viele, für die Welt und ihre Bewohner. “Seximus.“, sage ich. Die blondierte Kellnerin sieht mich böse an: “Nix Sex.“, ruft sie. Sie winkt ihren Chef heran. “Diese Mann wollen machen Sex.“, sagt sie und stämmt die Hände in die Hüften. “Mit mir.“ Sie zeigt auf sich mit dem Zeigefinger. “Oh.“, sagt der Mann. “Du nix machen Sex mit meine Frau.“ “Aber nein.“, sage ich. “Du gehen Puff.“, sagt der Mann. “Deutschland is bordello of Europe. Ich habe Artikel gelesen bei Zeitung Telegraph.“, sagt der Mann. “Zeitung Telegraph?“, sage ich. “Nein, nein. Die Zeit oder Tagesspiegel.“, sage ich. “Du gehen raus aus unsere Restaurant.“, sagt der Mann und macht Drohgebärden. “Perverse Schwein.“, ruft die Frau. “Meinen Sie das Schnitzel?“, werfe ich ein. Diese Osteuropäer, denke ich und ein Lächeln huscht über mein urdeutsches Gesicht. Draußen sehe ich eine Bikini-Werbung. Eine nackte Frau hängt da an einer Bushaltestelle. Auf einem Plakat natürlich, nicht die Frau selbst. Das wäre ja sonst eine Rückkehr in mittelalterliche Verhältnisse. Wie soll man sonst Werbung für Bikinis machen? Soll die Frau Burka tragen und dann steht da “Unter der Bruka trägt sie Bikini?“ Nein. Das geht nicht. Liebe Damen, versteckt nicht eure Beachbodys. Wenn Mann am Strand liegt und das Wlan geht vielleicht nicht und man hat sein Maxim Biller- oder Glavinic-Buch schon zu Ende gelesen, ja, dann will man ja etwas zum Schauen haben und wenn das eure entblößten Körper sind, dann soll das so sein. Lasst euch nicht von der Homo- und Feministinnen-Lobby einnehmen. Seid nackt und nicht politisch-korrekt. Dieser Artikel, von mir Dr. Herold Schwarzenschwein, ist ein Plädoyer für mehr Akzeptanz für alte Rollenbilder und für die natürliche Bestimmung der Frau: Koitus, gebären, ernähren, geil aussehen, putzen, kochen. Vergesst die alte Emanze Alice Schwarzer und lasst mal ein bisschen Luft an eure Genitalien und verkrusteten Meinungen. Modern ist nicht immer gleich gut. Bei Frauen und bei Joghurtbechern nicht.

Liebe Grüße,

eurer Dr. Herold Schwartenschwein

Lieber Dr. Schwartenschwein, ich danke Ihnen recht herzlich für diesen erhellenden Gastbeitrag. Er hat mich voll zum Denken angeregt. Ich danke Ihnen. Ich dachte erst “verrohrt“ sei ein Tippfehler und sie meinten verroht, aber natürlich meinen sie verrohrt. Das ist eine Metapher für die Unterdrückung der Penisse (Penisse ist doch die Mehrzahl von Penis?)

Wenn auch ihr gewöhnliches Gesindel mal eine Gastbeitrag hier veröffentlichen möchtet, lasst es mich bitte wissen, aber Dr. Schwartenschwein hat die Meßlatte schon ganz schön hoch gesetzt und natürlich dürfen hier nur übelst krasse Intellektuelle schreiben.