Wiener Gebieterin

Liebe Freunde und Lustmolche, die immer irgendetwas mit Pimpern und Poppen googlen,

ich bin mal wieder zum Streunern in Wien.

Ich habe in einem vorherigen Post geschrieben, dass ich Wien annektiert habe. Ich habe aber vergessen zu erwähnen, dass ich Wien im Bruno-Kreisky-Park annektiert habe.

Zu meiner großen Enttäuschung musste ich feststellen, dass es leider immer noch keine Statuen von mir in Wien gibt, aber was soll man machen. Ich möchte gnädig sein und mein Volk vorerst nicht dafür bestrafen. Mein Zorn wird aber gewaltig sein, wenn ihr nicht mal ein bisschen hinmacht. Ich hätte auch gerne eine Stätte zur Streundenkatze-Verehrung, wo mein Volk hinpilgern kann und ein Museum, ein Schloss und so weiter. Danke.

 

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Sexismus an deutschen Schreibschulen

Da gibt es mal ein bisschen “Drama“ und ich bekomme das nicht mit, weil ich keine deutschen “Medien“ mehr konsumiere, aber dann lese ich doch mal einen Artikel und zufällig wird ein älterer unter dem Artikel angezeigt und da geht es eben um Sexismus an deutschen Schreibschulen wie in Hildesheim. Es sei eine “Männergesellschaft“, zu viel Männer, Frauen fühlen sich ausgeschlossen und meist machen nur die Männer Karriere im “Literaturbetrieb“, obgleich die Frauen in der Überzahl sind und so weiter.

Drama, Drama.

 

Einfache Lösung:

Schreibschulen abschaffen.

 

Wer Herzchirurg werden möchte, sollte Medizin studieren. Wer schreiben möchte und erst “schreiben lernen“ muss, sollte es mit dem Schreiben lassen und etwas “Vernünftigfes“ machen.  Ihr habt es einfach nicht so drauf und das Schreiben ist nichts für euch. So einfach ist das. Wer möchte ernsthaft Bücher von Schreibschul-Langweilern lesen? Keiner meiner Lieblingsautor/innen war auf einer Schreibschule.  Ich kenne nur einen guten Autor, der an einer Scheibschule war und der war da vielleicht nur zufällig, weil er nichts anderes zu tun hatte. Ich gebe ihm “the benefit of the doubt“. Die anderen sollten es alle einfach mal lassen. Die ganzen Buchhandlungen in Deutschland sind voll von langweiligen Büchern geschrieben von Ultra-Langweilern. Das hat auch etwas mit den Schreibschulen zu tun, wo sich diese Langweiler gegenseitig hochpushen. Geht man mal in Ländern wie in England oder Frankreich in Mainstream-Buchhandlungen, weiß man, das auch der “Mainstream“ gut sein kann. In Deutschland bleibt man aber lieber einschläfernd und peinlich. Das, was die “große Literatur“ nennen, könnte ich nachts um drei besoffen auf Toilettenpapier schreiben und es wäre besser als Schreibschul-“Literatur“ von diesen Wohlstandskindern, die nichts zu sagen haben.

Was Leute googlen und auf diesem Blog landen

Platz 1 (am meisten gesucht)

 

Frauke Petry High Heels

 

Ist Frauke Petry ein Sexidol in der deutschen Fußfetischisten-Szene oder was soll das?

 

Platz 2

Sexgeschichten zum Lesen oder auch Poppgeschichten oder Pimpern

 

Nicht zum Essen oder was?

 

Platz 3

Druffi Gedichte

 

Ja, warum kann es nicht noch mehr vernünftige Menschen geben statt diesen ganzen Perversen? Dann wäre das auf Platz 1, wo es hingehört. Ich möchte anständige, gerne den Drogen nicht abgeneigte Leser haben – keine notgeilen Dauerschnacksler 😥

 

 

Weitere Begriffe

Frauke Petry Fanfiction (dieser Blog scheint ja die Anlaufstelle in allen Petry-Fragen zu sein)

Thomas Glavinics Penis

Ihr seid alle verdorben 😥

 

Lesbisch

Wann werde ich endlich lesbisch? Es ist so peinlich eher heterosexuell zu sein, weil das bedeutet, dass man irgendwie auf Männer steht und wie jeder vernünftige Mensch (sprich: Frau) weiß, sind die meisten doch nicht ganz knusper 😥 Auch wenn es ein paar Ausnahmen gibt.

 
Ich weiß auch gar nicht, warum ich als Genie, als Ästhet, mich mit so etwas wie Geschlechtsteilen herumschlagen muss. Ob weiblich oder männlich – Geschlechtsteile sind schon ziemlich hässlich irgendwie 😥 Da könnte ich doch ganz gemütlich eine “Pillow princess“ werden und meine lesbische Freundin geht arbeiten, während ich mit unseren zehn Katzen (Susi, Flopsi, Mopsi, Mausezahn, Brunzi, Bäckchen, Flohflausch, Katzenbuckel, Schnuckel und Jaguar) zuhause bleibe, koche, spazierengehe, Wein nachmittags trinke und Gedichte aus der Romantik oder so lese und wenn sie nach Hause kommt, erzähle ich ihr betrunken irgendetwas und lege mich auf meinen Kissen, aber stattdessen stecke ich größtenteils in der Heterowelt fest 😥
Männer sind leider schon primitiv. Da haben sie es mit einem Genie wie mir zu tun und während ich gerade dabei bin betrunken so eine Art Vortrag über sagen mir mal Brahms zu halten (was sich kürzlich ereignete) oder ein anderes bedeutungsträchtiges Thema, wollen diese Wüstlinge ja doch immer nur das “Eine“ und damit ist nicht meinem Genie lauschen, sich Notizen machen, nachfragen, wenn sie etwas nicht verstehen und vielleicht etwas klüger werden oder etwas Gehaltvolles zur Diskussion beitragen gemeint, NEIN, weit gefehlt. Damit ist Annäherungen um die geschlechtliche Liebe einzuleiten gemeint, wobei Liebe sicherlich in Bezug auf diese pornoverseuchten Tölpel das falsche Wort ist. Man kann sich schon glücklich schätzen, wenn diese Idioten den Toilettensitz nicht vollpinkeln und den Toilettendeckel herunterklappen oder mal ausnahmsweise nicht wieder irgendeinen Krieg anfangen.

WO BLEIBT MEINE LESBISCHE FREUNDIN?
Sie muss auch gar nicht auf einem weißen Pferd angeritten kommen. Das wäre ja sonst zu heteronormativ.

Wenn ich es mir so recht überlege, dann wäre es gut, wenn ich mich klone und dann könnte ich mit mir selbst zusammen sein und intelligente Gespräche führen und so weiter. Das wäre am vernünftigsten. Was soll auch eine intelligente, charmante Katze wie ich mit Menschen (pfui) anfangen?

“Linke“ Männer/Heuchler

Ich wollte nachlesen, worüber sich momentan Deutsche im Internet streiten oder was es sonst an Drama in Schland gibt.
Ich bin ein bisschen spät dran, aber
ahhhhh, dieser “Wolf Down“-Typ (eine deutsche Hardcore-Band) und die Geschichte mit den zwei oder drei Ex-Freundinnen, die geschrieben haben, dass er sie misshandelt und vergewaltigt hat und dann hat die ehemalige Sängerin der Band geschrieben, dass sie aus der Band ausgestiegen ist, weil sie den Sexismus und das Macho-Getue nicht mehr ertragen konnte
UND
dann ist das natürlich eine

“linke“
anti-rassistische
vegane
straight-edge
feministische

Band

 

FEMINISTISCH

 

Der “arme“ Tobi, Gitarrist der Band, hat online zur “Erklärung“ nach den Vorwürfen geschrieben, dass er vor ein paar Monaten noch nicht so ganz verstanden hatte, wie das so mit Frauen und Sex ist und er hat nicht begriffen, dass Frauen auch vielleicht mal etwas sexuell nicht machen möchten und man sie vorher fragen sollte, bevor man einfach so “loslegt“ (und meine Ergänzung: und dass sie vielleicht eingeschüchtert sind von solchen gewalttätigen Ekelpaketen wie diesem Tobi sind und sich nicht trauen etwas zu sagen und von diesem ganzen liberalen Fake-Feminismus verwirrt, der einem so etwas einredet wie, dass man alles mitmachen muss und alles “empowering“ ist) und er musste es erst mit seiner “linksradikalen“ Einstellung in Einklang bringen oder so ähnlich. Er hat auch noch geschrieben, dass er in einem bayerischen Dorf aufgewachsen ist und deshalb nicht wusste, das “Nein nein bedeutet“.

Geht es denn noch dümmer?

Lernt man so etwas nicht als Kleinkind, dass man sich im Bezug auf andere nicht so verhalten kann wie man möchte? Das sind alles faule Ausreden.

Kleiner Tipp für solche Idioten wie Tobi: Weniger Pornos, mehr second Wave-Feminismus
Dieser ganze liberale Feminismus ist so ein Witz. Das ist kein Feminismus. Das ist einfach nur scheiße.

Ich möchte eine Diktator errichten in der ich Diktator bin und dann mache ich das so wie bei Kindern. Ein Kind hat ein Spielzeug mit dem es nicht umgehen kann und bedrängt oder belästigt damit andere Kinder? Man nimmt es ihm ab. Ein Typ hat einen Penis mit dem er nicht umgehen kann? Nur zwei Worte: Penis ab.
Danach kann er sicher im Chor singen ein paar Oktaven höher singen (er darf sonntags eine Stunde im Chor singen, ansonsten arbeitet er im Gulag).
Bei Frauen kann man sich “Inspiration“ von weiblicher Genitalverstümmelung holen (entschuldigt, SJW, das gibt es ja alles gar nicht bei eurer momentan Lieblingsreligion) und Klitoris ab und zunähen und wenn ich mal gestresst bin, kann ich sie ein bisschen zur Entspannung foltern.

Make feminism feminism again. Dann müssen sich Mädchen/Frauen nicht von so einem erbärmlichen Idioten erst misshandeln lassen und sich dann noch Belehrungen über Sexismus und Feminismus anhören, was der “Gute“ ja gemacht hat. Wenn man diese ganzen queeren Gender Studies Fauxministen endlich mal die Klappe halten würden und Feminismus sich wieder Frauenrechte zum Ziel setzen würde, würde keine Frau auf das Gelaber dieses Tobis von Wolf Down hereinfallen. Der Wolf im Schafspelz sozusagen. Da würde jede Frau doch sagen: “Wie kann es sein, dass du ein Vergewaltiger bist und denkst, dass du Feminist bist?“ Aber so muss man ja gefügig sein, weil alles so “empowering“ ist. Das einzige, was von Queerfeminist*innen (oder Queerfeminist_innen) empowered ist Dummheit.

Da sind ja konservative Männer beinahe besser. Man weiß bei ihen zumindest, was man zu tun hat: Küche, Kinder und so weiter. Bei “linken“ Männern soll man sexuell gefügig sein und zuhören, wenn der “kluge“, “linke“ Mann der dummen Frau wie immer etwas erklärt.

Tobi ist wie der “Feminist“ aus diesem Post

streunendekatze.wordpress.com/2017/08/11/feminismus-guide

 

 

Die Band hat sich aufgelöst, nachdem auch der Schlagzeuger der Schlagzeuger beschuldigt wurde doch nicht so “feministisch zu sein“, aber die übrigen Band-Mitglieder haben das Verhalten von zwei ihrer Mitglieder viel zu lange toleriert.

Da fragt man sich, ob das überhaupt eine vegane, straight-edge Band ist, wenn sie es schon nicht so “genau“ mit dem Feminismus nehmen und sie das vielleicht nicht nur fürs Image genutzt haben, weil das momentan im Trend ist. Als Marketing-Strategie sozusagen. Heimlich kann man sich ja immer noch bei Mc Donald’s Burger kaufen und sich besaufen. Wenn sie aber doch Veganer sind, behandeln Sven und Tobi Tiere besser als Frauen. Und sicher auch jeden Mann, der auch nur einen minimal dunkleren Hautton hat als man selbst, denn man ist ja ein ANTI-RASSISTISCHER Mann. Bei Frauen oder “womyn“ wie Tobi schreibt, kann man aber, unabhängig von der Hautfarbe, selbstverständlich eine Ausnahme machen, denn es sind ja nur Frauen haha. Man muss eben Prioritäten setzen als “linker“ Mann.

 

Feminismus-Guide

Wenn ein Mann lautstark verkündet Feminist zu sein, läuten bei mir mittlerweile gleich die Alarmglocken.

Es ist nämlich höchstwahrscheinlich so, dass im nächsten Atemzug so etwas kommt:
“JA, ich bin voll gegen Slut-Shaming. Frauen sollten mit so vielen Männern Sex haben wie sie vollen. ZUM BEISPIEL MIT MIR. Ob du 100 Typen hast oder 1000, das ist doch EGAL. WILLST DU AUS 1000 nicht vielleicht noch 1001 einen machen? 1001 Nacht hahahaha. SEI NUR NICHT PRÜDE. FRAUEN, DIE NICHT STÄNDIG SEX HABEN SIND DOCH FRIGIGE HAHAHA. Das ist doch voll 50er-Jahre haha. Ja, also, für Sex ist das schon gut, wenn du viele Typen hattest, aber wenn ich etwas Ernsthaftes suchen sollte, möchte ich keine Schlampe. Da solltest du dann doch unter 100 Typen gehaben haben. Das ist mir sonst bei meinen linken Kumpels peinlich. Ich bin momentan aber eh poly. Monogamie ist doch voll langweilig haha. Pornos und Sex-Arbeit sind empowering. #freethenipple Ich habe schon mal meine Hose aufgemacht. Was ist, Bitch, er bläst sich nicht von selbst. Ich würge, schlage und spucke dich danach ein bisschen. Ich hole mir doch nicht umsonst ständig Sex-Inspiration aus Pornos, um das nicht umzusetzen. Wenn du schön brav bist, kann ich dir später noch etwas über Anti-Rassismus und Kapitalismus beibringen. Ich bin so unfassbar klug und links.“

Wenn ein Mann etwas leiser sagt, Feminist zu sein und sich auch so verhält – dann ist das gut.

Wenn ein Mann lautstark verkündet, Anti-Feminist zu sein, kann man ihn gleich vergessen. Übersetzung: Ich bin ein dummes Arschloch.

Wenn eine Frau lautstark verkündet, Feministin zu sein, ist das gut. Noch besser, wenn es nicht dieser Wischi-Waschi-liberaler-Queer-“Feminismus“ ist.

Wenn eine Frau lautstark verkündet, Anti-Feministin zu sein, ist sie ganz einfach dumm. Dumm sein ist keine Schande, aber sich für klug halten, aber dumm sein schon. Keine falsche Höflichkeit mehr. Man sollte dummen Menschen, die sich für klug halten, öfter sagen, dass sie dumm sind, denn dumme Menschen, die sich für klug halten, haben oft ein zu großes Ego und das völlig unbegründet.

Ein Date mit Judith Butler

Judith holt mich in ihrem Sportwagen ab, den sie sich mit dem Geld gekauft hat, das sie für ihre Bücher Gender Gelaber Teil 1 – 10 verdient hat.

Ich warte, ob Judith mir vielleicht die Tür auffällt.
Nein.
Ich steige ein und Judith rast los.
Plötzlich bleibt sie stehen und holt ihr Iphone 8 aus ihrer Designer-Bauchtasche.
“Was ist denn, Judith?“ frage ich irritiert.
“Mir kam ein Gedanke, den ich festhalten muss,“ sagt sie.
“Aha.“

Judith hält einen Finger an ihr Kinn und legt ihren Kopf schief.
“Was machst du denn da, Judith?“ frage ich.
“Nachdenken,“ sagt Judith.
Es folgt eine Pause. Judith beißt sich auf die Unterlippe, öffnet ihre Iphone-Notes und gibt mir das Handy.
“Was soll ich damit?“ frage ich.
“Ich diktiere dir, was du schreiben sollst,“ sagt sie herrisch.
“Ah,“ sage ich.
“Wenn,“ sagt Judith und stockt. “Wenn du,“ Sie seufzt. “Wenn du bei Neumond deinen kleinen Finger“
“Nicht so schnell,“ sage ich.
“Schneller, Bitch,“ sagt Judith. “Wenn du bei Neumond deinen kleinen Finger in die Luft streckst,“ sagt sie. “Bei Westwind und es ist Mitternacht und du hast vorher Thymian und eine Knoblauchzehe gegessen und dich mit Öl aus Italien eingerieben, das von einem kirgisischen Pfarrer geweiht wurde und“
“Was wird das?“ frage ich.
“HALT DIE KLAPPE,“ schreit Judith. “Und dein Neuroleptikum abgesetzt hast, ohne deinen Psychiater vorher zu konsultieren und du hast vorher zehn Stunden meditiert und eine Flasche Wein getrunken und dein Haar grün gefärbt und du fühlst, DU FÜHLST,“ schreit Judith. “Dass dein Finger sich innen pink anfühlt und nicht blau, ja, DANN bist du eine Frau und niemand kann das abstreiten. DU BIST EINE FRAU.“
“Was laberst du da, Judith?“ sage ich. “Bist du irgendwie bescheuert? Du hast wohl auch dein Neuroleptikum abgesetzt?“
“RAUS AUS MEINEM AUTO. ICH BIN QUEERFEMINIST*IN.“ Sie schreit mich mit hochrotem Kopf an.

Sie wirft mich aus dem Auto und fährt mit quietschenden Reifen davon.

Sie ruft mich nicht mehr für ein zweites Dates an.

Skandal

Kinderschänder-Woody-Allen-Fans fühlen sich gestört durch nackte Brüste. Diese Weiber von Femen haben einfach keine Moral.

Da freut man sich als kulturinteressierter Bürger Hamburgs auf ein Konzert des Weltstars Woody Allen in der Elbphilharmonie – Allen, unter anderem bekannt dafür sich ins Bett von kleinen Kindern zu legen, für die man eine “Obsession“ entwickelt hat laut Psychiater, und sie zu fragen, ob sie seinen Daumen in den Mund nehmen können oder auch bekannt dafür Bilder von der minderjährigen Adoptivtochter seiner Noch-Freundin zu machen mit der man eine Affäre hat und zusätzlich noch, wenn das nicht schon genug wäre, für unterdurchschnittliche, klischeehafte Filme, die unterdurchschnittlich intelligente Menschen, die sich für Intellektuelle halten, mögen – und dann das: Ungezähmte, barbusige Weiber stürzen auf die Bühne. Entblößt, verkommen, ohne jegliches Verständnis für Anstand und Moral. DAS geht zu weit.

Das kann nur ein weiterer kulturträchtiger Abend wieder gutmachen.

Vielleicht ein Kino-Abend mit Roman Polanski oder falls man es nicht so mit Kinder-Vergewaltigern hat: Warum sich nicht einfach mal von Bill Cosby den Abend versüßen lassen? Man muss da schon ein bisschen kreativ werden und sich nicht von Femen und ähnlichen Krawallschachteln den Abend vermiesen lassen. Als Gesellschaft kann man sich den Politiker Edathy einladen, der einem seine Bilder-Sammlung auf dem Computer zeigt und vielleicht nocht ein paar Herren von der Kirche oder Erzieher aus der Odenwaldschule. Da kann das ja nur ein lustiger Abend werden. Gut die Tür verriegeln, falls Femen davon hören sollten.

Hamburg G20

Als Teenie hätte ich vermutlich noch Sympathie gehegt für die “Randalierer“ in Hamburg, aber irgendwann wird man auch mal erwachsen und denkt über die “Linken“ nach, die man so kennt. Oft sind das Menschen, die noch nie hart gearbeitet haben. Sie studieren, beziehen Hartz IV oder bekommen von den Eltern Geld. Das klingt doch reichlich realitätsfremd.

Zumal diese “Linken“ auch meistens “brocialists“ sind. Am besten sollen Frauen die Klappe halten und Kaffee kochen, während die Männers die große Revolution planen. Ach ja und selbstverständlich sexuell gefügig sein. Sonst ist man ja “prüde“ und keine gute “Libfeministin“. Nein, danke.

 

Am 1. Mai in Berlin

Zwei “linke“ Männer haben sich vor Polizisten aufgebäumt und rufen: “A anti anticapitalista“.

Polizisten und Polizistinnen sind auch nur Menschen und es gibt nette und nicht so nette, aber man muss nicht so tun als wäre die deutsche Polizei vergleichbar mit etwa der Polizei in Südamerika, die gemeinsame Sache mit Drogenkartellen macht oder Polizei in vielen anderen Ländern wie den USA, wo man besser keine dunkle Hautfarbe haben sollte. Aber nun gut. Die Männer üben Kapitalismuskritik.

Ich sah mir ihre Schuhe an.

Adidas.
Ich zeigte auf die Schuhe und sagte: “Adidas. Kapitalismus.“
Der Gesichtsausdruck der Revoluzzer: Unbezahlbar.

Sie schwiegen jetzt aber zumindest, so verwirrt waren sie. Reden ist Silber, Schweigen ist ja bekanntermaßen Gold.

Ich wollte mir Wein kaufen und eine Frau mit Kopftuch stand mit ihrer Tochter oder Enkelin am Straßenrand. Ich fragte, ob das Mädchen Angst vor den Leuten hat, die da marschieren. Die Frau sagte ja. Ich sagte, dass das Mädchen vor den Leuten keine Angst zu haben braucht. Sie machen ihr nichts, sagte ich.

Im Restaurant, wo ich mir Wein kaufte, verstanden die “nicht-deutschen“ Mitarbeiter auch nicht so genau, was da draußen los sei. Ich sagte, dass die Leute ja für eine gute Sache marschieren, aber die Mitarbeiter schienen nicht ganz so überzeugt.
So sicher auch nicht die Anwohner in Hamburg, die sich um ihr Wohl oder Konsumgüter sorgen müssen.

Gesellschaftskritik ja, aber vielleicht mehr wie Rudi Dutschke und weniger als “linker“ Macho-Mann.

Man soll aber auch auf die Straße und demonstrieren, wenn einem etwas nicht passt.